Mysteriöser «Leichenfund» im Friesenberg!

Wiediker Post, Mittwoch, 8. März 2000
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Theatergruppe Friesenberg vor neuer Premiere

Spektakuläres geschieht derzeit im Saal des Kirchgemeindehauses Friesenberg: Eine emsige Putzfrau entdeckt eine Leiche! Die Polizei wird herbeigerufen – und erlebt eine grosse Überraschung: Die Leiche ist weg!

Szene

Mit dieser Aufsehen erregenden Szene steigt die Theatergruppe Friesenberg in ihr diesjähriges Stück ein, welches am 1. April (kein Scherz!) seine Premiere wird feiern können. Regisseur Edi Huber, welcher schon seit 10 Jahren für das Ensemble tätig ist, berichtet dazu, dass sich die Gruppe dieses Jahr für einen Krimi entschieden hat: «Die Geschichte ist sehr spannend, aber natürlich gibt es auch wieder viel zu lachen». «Eine Leiche auf Abwegen» ist eine Kriminalkomödie aus der Feder von Jack Popplewell und wird in der Dialektfassung von Hans Gmür gespielt. Regisseur Edi Huber probt und feilt mit den Spielerinnen und Spielern des Ensembles seit vielen Wochen, um aus jedem Charakter das Optimum herauszuholen. Seit Oktober vergangenen Jahres, anfänglich jeden Montag und seit kurzem auch am Mittwoch, wird im Kirchgemeindehaus intensiv gearbeitet, damit das Stück bei seiner Premiere im Friesenberg sein gutgelauntes Publikum unterhalten kann. Die Theatergruppe Friesenberg wurde bereits 1946, damals von Leo Seidl, gegründet und hat sich vor allem in der «Neuzeit» mit vielen gelungenen Produktionen in die Herzen, nicht nur der Quartierbevölkerung, gespielt. «Gschtürm im Stägehus», «Zum Tüfel mit em Sex», «Alles uf Chrankeschii», «D'Junggsellestüür» oder auch «Nüüt als Kuddelmuddel» sind Aufführungen, die noch in bester Erinnerung sind.

Mit der Theatergruppe Friesenberg sind vor allem die Namen von Judith Pauli oder Rolf Brunold verbunden. Die überaus quirlige Judith Pauli gehört dem Ensemble schon seit 1963 (!) an und hat seither mit ihrem schauspielerischen Talent schon unzählige Male zum Erfolg von Aufführungen beigetragen.

In der bevorstehenden Produktion «Eine Leiche auf Abwegen» spielt die Frohnatur die lebhafte Putzfrau «Katharina», der das ungewöhnliche Erlebnis beschert wird, eine Leiche zu finden. Ihr früherer Schulfreund «Koller», gespielt von Rolf Brunold, hat als Polizeihauptmann den ungewöhnlichen Ereignissen nachzugehen – und schon jagen sich die Turbulenzen.

Anitta Zatta, Edith Engler, Arno Baldinger, Peter Kaufmann und Peter Dubach spielen dabei in der Inszenierung von Edi Huber absolut überzeugend und präsentieren auch ihr komödiantisches Talent. Edi Huber freut sich auf die Premiere. Besonderen Spass machen ihm auch die vielen kleinen Details, welche vom Ensemble und den Bühnenbildveranwortlichen mit eingebracht worden sind.

Szene

«Eine Leiche auf Abwegen» lebt nicht allein von den schauspielerischen Leistungen, sondern auch von den viele Überraschungen, welche den Theaterabend zu einem unterhaltsamen Erlebnis machen und viele Lacher auslösen wird. Wie der «Krimi» ausgehen wird, werden die Theaterbesucherinnen und besucher ab dem 1. April erfahren können.

Am Premierenabend (Vorstellungsbeginn 19.00 Uhr) werden Spieler und Helfer anschliessend an die Vorstellung mit dem Publikum feiern. Für Unterhaltung werden «Die 5 Förchlermusikanten» sorgen. Die Vorstellungen nach der Premiere: 5., 7., 8., 12., 15., 16., 28., 29. April. Vorverkauf: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr: Telefon 01 / 462 62 24.

Originalartikel