Fragen und Antworten

Hier beantworten wir Ihnen die uns am häufigsten gestellten Fragen zu unserem Verein und zu unseren Aufführungen.
 

  • Aufführungen
  • Mitgliedschaft
  • Print@home
  • Technik
  • Verein
Wie viele Theaterstücke hat die TGF schon inszeniert?

Bis heute sind es über 72 Stücke. In unserer Theaterübersicht finden Sie eine komplette Liste aller Produktionen.

Wer macht Regie?

Während über 20 Jahren führte der ehemalige Profi-Schauspieler Edi Huber bei uns Regie und trug einen bedeutenden Teil zur Beliebtheit und Popularität des Vereins bei. In den Jahren 2008, 2009 und 2011 gab er zudem ein Schauspiel-Comeback und übernahm jeweils eine Rolle bei uns. Im Alter von 88 Jahren trat Edi Huber 2015 aus gesundheitlichen Gründen als Regisseur zurück. Im Folgejahr verstarb er am 16. August nach anhaltenden gesundheitlichen Problemen.

Nach dem Rücktritt von Edi Huber hatte 2016 die Regisseurin Giannina Masüger diese wichtige Aufgabe übernommen. Giannina ist ausgebildete Bewegungsschauspielerin und arbeitet als Schauspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin.

Nachdem Giannina 2019 die Co-Leitung des Zuger Kellertheaters übernahm, konnten wir Brigitte Schmidlin als neue Regisseurin gewinnen. Brigitte arbeitet als Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin.

Seit wann hat die TGF eine Estrade?

Um auch aus den hinteren Reihen eine bessere Sicht auf die Bühne zu ermöglichen, haben wir uns 2003 eine eigene Estrade angeschafft. Die Konstruktion dazu stammt sogar aus den eigenen Reihen und ist genial einfach: Für den Auf- und Abbau der Estrade, der keine Stunde dauert, wird weder Werkzeug noch Schraubenmaterial benötigt. Alle Elemente sind aus Holz gefertigt und ohne jegliche Beschläge. Die Estrade ist so konstruiert, dass sich die einzelnen Elemente gegenseitig stabilisieren. Das Gesamtgewicht der Estrade beträgt 3 Tonnen.

Wie viele Zuschauer finden pro Aufführung Platz?

In der Konzertbestuhlung stehen uns pro Aufführung 237 Sitzplätze zur Verfügung. Die Premiere und Dernieren, die seit April 2000 mit Spaghettiplausch durchgeführt werden, fassen in der Konsumationsbestuhlung 156 Personen. Damit finden bei aktuell 14 Aufführungen pro Jahr über 3000 Personen Platz bei uns.

Tragen die Spieler Mikrofone?

Nein, wir verzichten auf den Einsatz von Mikrofonen und Headsets, da es bei der Grösse unseres Saals an und für sich kein Problem ist, das Geschehen auf der Bühne akustisch auch von der hintersten Reihe aus zu verfolgen, auch ohne Übertragung via Lautsprecher. Das einzige Mikrofon auf der Bühne wird verwendet, um den Ton auf die Infrarot-Kopfhörer zu übertragen, welche bei uns kostenlos ausgeliehen werden können, falls jemand darauf angewiesen ist.

Was geschieht in einer Notfallsituation wie Feuer oder Unfall?

Für solche Situationen haben wir uns mit unserem Notfallplan vorbereitet. Dieser wird jedes Jahr am Probewochenende einige Tage vor der Premiere auf die in der jeweiligen Spielsaison tatsächlich anwesenden Personen angepasst und mit dem ganzen Team besprochen und auch geübt. Der Notfallplan regelt, wer bei den beiden Notfallszenarien „Feuer“ und „Unfall oder Zusammenbruch“ welche Aufgabe übernimmt und was zu tun hat. Damit soll sichergestellt werden, dass a) alles in Ruhe und ohne Hektik abläuft, b) das Publikum orientiert ist, was vorgefallen ist und wie es weitergeht und c) die entsprechende Hilfeleistung erbracht werden kann.

Bis jetzt kam unser Notfallplan einmal zum Einsatz, als eine Person während der Aufführung bewusstlos zusammenbrach und deshalb die Aufführung unterbrochen werden musste. Dank Notfallplan hatten wir die Situation unter Kontrolle. Das Publikum wurde sofort orientiert und blieb ruhig. Die Sanität wurde alarmiert. Die betreffende Person konnte aus dem Saal transportiert und ärztlich betreut werden und anschliessend konnten wir mit der Aufführung fortfahren, nachdem wir das Publikum wieder informiert hatten, was vorgefallen war und dass es der entsprechenden Person wieder besser gehe.

Wieso sind schon einzelne Plätze reserviert, obwohl der Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat?

Mitglieder haben die Möglichkeit, vor dem offiziellen Vorverkauf für eine Aufführung eine beschränkte Anzahl Tickets zu reservieren (pro Einzelmitglied 2, pro Paarmitglied 4 Tickets). Deshalb sind zu Beginn des offiziellen Vorverkaufs schon einige Plätze reserviert.

Sind die Premiere und Dernieren nur für die Mitglieder?

Nein, überhaupt nicht. Auch Nicht-Mitglieder sind an diesen ersten und letzten Aufführungen herzlich willkommen. Die Aufführungen haben kein spezielles Zielpublikum im Vergleich zu den übrigen Aufführungen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass gerade die Mitglieder gerne an die Premiere und Dernieren kommen, und daher sind dies meist auch die ersten ausverkauften Aufführungen, sobald der Vorverkauf öffnet, zumal diese wegen der Konsumationsbestuhlung auch einen Drittel weniger Sitzplätze anbieten.

Wieso haben die Sitzplätze seit 2007 Buchstaben?

Wir haben 2007 unsere Sitzplatznummerierung geändert. Neu geben wir jeder Reihe einen Buchstaben. Innerhalb der Reihe werden die Sitze durchnummeriert. Das vereinfacht Ihnen als Besucher das Auffinden Ihrer Plätze, und auch für uns ist es zum Platzanweisen und Auf- und Abbauen der Bestuhlung wesentlich einfacher.

Wie viele Mitglieder hat der Verein?

Aktuell sind es rund 600 Mitglieder. Davon sind während der Aufführungszeit etwa 20 Personen im Rahmen des Spielbetriebs im Dauereinsatz (Spieler, Regie, Souffleuse, Technik etc.), hinzu kommen über die ganze Spielsaison gesehen rund 50 weitere Personen, die im Bereich Küche, Restaurant und Bar mitwirken. Insgesamt sind so rund 70 Mitglieder aktiv im Verein tätig und tragen zum Gelingen der jährlichen Aufführungen bei.

Wieso erhalte ich keinen Mitgliederausweis mehr?

Als Mitglied haben Sie Anspruch auf einen kostenlosen Eintritt für eine unserer Aufführungen. Bis 2012 hatten wir Ihnen als Mitglied jeweils einen Mitgliederausweis ausgestellt, den Sie an der Kasse abgeben konnten und dafür Ihren Gratiseintritt angerechnet erhielten.

Seit 2013 stellen wir keine Mitgliederausweise mehr aus. Stattdessen erhalten Sie eine Freikarte. Diese ist auch übertragbar und Sie können diese weitergeben, falls Sie persönlich davon keinen Gebrauch machen können. Das vereinfacht die Handhabung und schafft mehr Flexibilität, sowohl für uns wie auch unsere Mitglieder.

Was ist Print@home?

Die Bezeichnung „Print@home“ steht für den englischen Ausdruck „print at home“ und bedeutet übersetzt „zuhause drucken“. Bei einem Print@home-Ticket handelt es sich somit um die Möglichkeit, sich das Ticket für unsere Aufführung selber auf einem herkömmlichen Drucker auszudrucken, sei dies zuhause oder beispielsweise im Büro.

Wie erhalte ich ein Print@home-Ticket?

Wenn Sie Ihre Sitzplätze über unsere Webseite oder den telefonischen Vorverkauf reserviert und dabei eine E-Mail-Adresse angegeben haben, sendet Ihnen unser Reservationssystem automatisch eine Reservationsbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse. In dieser Bestätigung finden Sie einen Link, mit dem Sie Ihre Reservation mittels Kreditkarte, TWINT oder PayPal bezahlen können. Bei erfolgreicher Zahlung erhalten Sie per E-Mail eine Zahlungsbestätigung in Form einer PDF-Datei. Diese enthält im unteren Bereich der Seite das Print@home-Ticket. Ein Beispiel, wie das Ticket aussieht, sehen Sie weiter oben auf dieser Seite.

Welche Vorteile bietet das Print@home-Ticket?

Der Vorteil besteht darin, dass Sie die Bezahlung der Tickets bereits im Voraus in Ruhe vornehmen können und somit die Tickets nicht mehr an der Theaterkasse abholen müssen, womit auch das Anstehen vor der Kasse entfällt. Ihr Print@home-Ticket reicht aus, um so direkt Ihre Sitzplätze einnehmen zu können.

Muss ich weiterhin die Tickets an der Kasse abholen?

Nein. Wenn Sie im Besitz eines Print@home-Tickets sind und dieses bei Bedarf vorweisen können, reicht dieses Ticket aus.

Ich möchte jemanden einladen und dazu ein offizielles Ticket überreichen können.

Das Print@home-Ticket ist ein Sammelticket, welches für all Ihre gebuchten Sitzplätze zusammen gültig ist. Falls Sie einzelne Tickets bevorzugen, um diese beispielsweise jemandem überreichen zu können, dürfen Sie selbstverständlich weiterhin an unserer Theaterkasse vorbeikommen und offizielle Tickets beziehen, auch wenn Sie ein Print@home-Ticket erhalten haben. Unser Kassenpersonal weiss, dass die Tickets in diesem Fall bereits bezahlt sind und wird Ihnen einzelne Tickets aushändigen. Weisen Sie dazu einfach Ihr Print@home-Ticket vor.

Darf ich mit dem Print@home-Ticket direkt in den Saal und meine Sitzplätze einnehmen?

Ja. Ein gültiges Print@home-Ticket ist gleichwertig wie die an der Theaterkasse ausgehändigten Einzeltickets.

Muss ich das Print@home-Ticket jemandem vorweisen?

Im Normalfall führen wir keine Einlasskontrolle durch und vertrauen auf die Ehrlichkeit unserer Besucher, dass diese die von Ihnen gebuchten und bezahlten Sitzplätze einnehmen. Wir behalten uns aber das Recht vor, bei Problemen, Reklamationen oder sonstigen Auffälligkeiten ggf. das Vorweisen des Print@home-Tickets zu verlangen, damit wir überprüfen können, ob Sie die korrekten Sitzplätze eingenommen haben.

Muss ich das Print@home-Ticket zwingend ausdrucken?

Nein. Sie können das Ticket auch in elektronischer Form auf Ihrem Mobiltelefon mitführen, sofern Sie jederzeit in der Lage sind, dieses auf Aufforderung hin auf dem Mobiltelefon in gut lesbarer Form vorzuweisen. Achten Sie darauf, dass der Akku des Mobiltelefons ausreichend geladen ist.

Muss ich das Print@home-Ticket farbig ausdrucken?

Nein. Das Ticket kann auch nur einfarbig gedruckt werden. Drucken Sie es vorzugsweise auf ein unbedrucktes A4-Papier ohne Skalierung, damit es optimal lesbar ist.

Verbraucht das Print@home-Ticket nicht unnötig Papier?

Nein, denn das Print@home-Ticket ist ein Sammelticket für alle reservierten Sitzplätze. Selbst wenn Sie 10 Sitzplätze reserviert haben, so erhalten Sie mit der Zahlungsbestätigung lediglich ein PDF mit einer Seite zum Ausdrucken.

Ist das Print@home-Ticket übertragbar?

Ja. Da das Print@home-Ticket ein Sammelticket für alle gebuchten Sitzplätze ist, gilt dieses nicht nur für die Person, auf welche die Reservation ausgestellt ist.

Ich kann das Print@home-Ticket nicht ausdrucken.

In diesem Fall können Sie das Ticket auch in elektronischer Form auf dem Mobiltelefon mitführen, oder Sie holen Ihre Tickets wie bisher an der Theaterkasse ab.

Darf ich das Print@home-Ticket mehrfach ausdrucken?

Ja. Wenn Sie z.B. 4 Sitzplätze gebucht haben, dürfen Sie das Ticket auch entsprechend mehrfach drucken, falls Sie jeder Person ein Ticket geben möchten. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Das Ticket gilt für alle aufgedruckten Sitzplätze.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie darauf achten, dass Sie das Print@home-Ticket nicht an Dritte weitergeben, damit es nicht missbraucht und mehrfach verwendet wird. Sollten mehrere Personen mit dem gleichen Ticket dieselben Sitzplätze belegen, sind wir im Streitfall gezwungen, die Person, auf welche das Ticket ausgestellt ist, zu kontaktieren, um den Anspruch zu klären.

Darf ich das Print@home-Ticket falten?

Ja. Behandeln Sie das gedruckte Ticket wie ein herkömmliches Ticket. Schützen Sie es vor Feuchtigkeit und Verschmutzung und achten Sie darauf, dass alle gedruckten Informationen inkl. Barcodes lesbar bleiben.

Kann ich ein Print@home-Ticket zurückgeben?

Nein. Unsere Bestimmungen beim Reservieren der Sitzplätze weisen darauf hin, dass eine Reservation grundsätzlich nicht storniert werden kann und nicht abgeholte Tickets in Rechnung gestellt werden. Deshalb ist das bereits bezahlte Print@home-Ticket nicht erstattungsfähig. Sie können es aber gerne an jemanden anderes weitergeben, wenn Sie es nicht selber in Anspruch nehmen können.

Ich habe Freikarten. Kann ich diese bei der Online-Zahlung anrechnen lassen?

Ja. Sie haben die Möglichkeit auf der Zahlungsseite vor dem Bezahlen Ihre vorhandenen Freikarten anrechnen zu lassen. Der zu bezahlende Betrag reduziert sich dann entsprechend. Wenn Sie den Ticketpreis komplett mittels Freikarten abdecken können und somit keine Online-Zahlung mehr notwendig ist, können Sie Ihr Print@home-Ticket direkt auf der Zahlungsseite herunterladen.

Ich habe vergessen, meine Freikarten bei der Online-Zahlung anzugeben. Kann ich sie nachträglich anrechnen lassen?

Ja, aber dazu müssen Sie zwingend an der Theaterkasse vorbeikommen und Ihre Tickets dort abholen. Weisen Sie dem Kassenpersonal das erhaltene Print@home-Ticket vor und bringen Sie die Freikarten mit. Sie erhalten dann an der Kasse eine Rückerstattung in bar.

Kann ich bei der Online-Zahlung für meine Kinder den vergünstigten Eintrittspreis wählen?

Nein. Bei der Online-Zahlung wird immer der Normaltarif für Erwachsene berechnet. Wenn Sie Kinder dabei haben, müssen Sie Ihre Tickets an der Theaterkasse bezahlen und abholen. Nur dort kann der vergünstigte Eintrittspreis gewährt werden.

Ich habe zu wenig Sitzplätze reserviert. Kann ich zusätzliche Sitzplätze buchen?

Ja. Erfassen Sie dazu einfach eine weitere Reservation. Diese ist dann unabhängig von der ersten Reservation und erhält eine separate Reservationsnummer. Sie können diese dann separat bezahlen und erhalten entsprechend auch ein separates Print@home-Ticket.

Was sind das für Kopfhörer, die manche Besucher während der Aufführung tragen?

In vielen Veranstaltungsräumen und Säälen gibt es technische Einrichtungen, um es Hörgeräteträgern zu ermöglichen, die gesprochene Sprache störungsfrei und drahtlos direkt auf das Hörgerät zu übertragen. Diese als Induktionsschleife bekannte Vorrichtung stand früher in unserem Theatersaal ebenfalls zur Verfügung, musste aber im Rahmen von technischen Umbauten ausser Betrieb genommen werden.

Stattdessen verfügen wir über ein Set von drahtlosen Kopfhörern, mit denen mittels Infrarotübertragung unsere Darbietung auf der Bühne empfangen werden kann. Diese Kopfhörer werden kostenlos für die Dauer der Aufführung zur Verfügung gestellt. Wir erhalten immer wieder positives Feedback, dass diese Kopfhörer sehr angenehm seien und damit die Aufführung akustisch gut verständlich sei.

Falls auch Sie ein Hörgerät tragen und bei Ihrem nächsten Besuch gerne einen Kopfhörer benutzen möchten, so erhalten Sie diesen an der Kasse oder bei unserer Technik. Bitte vergessen Sie nicht, Ihr Hörgerät ganz auszuschalten, wenn Sie dieses während der Benützung des Kopfhörers ablegen. Es kommt sonst leider immer wieder mal vor, dass noch eingeschaltete Hörgeräte aufgrund von Rückkopplungen zu pfeifen beginnen, was während der Aufführung sehr störend ist.

Was sind das für Kamerabilder, mit welchen die Technik während der Aufführung arbeitet?

Aus baulichen und technischen Gründen wird unsere Technik mit ihrem umfangreichen Licht- und Ton-Equipment im Saal aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass einerseits Einstellungen von Licht und Ton aus der Sicht des Zuschauers vorgenommen werden können und diese dadurch stets optimal angepasst sind. Auf der anderen Seite ist damit aber auch ein direkter Kontakt zum Publikum gewährleistet, um im Falle von Fragen, Problemen oder gar eines Notfalls behilflich sein zu können.

Da dadurch für die Technik jedoch kein Sichtkontakt zum Geschehen hinter der Bühne besteht, verwenden wir mehrere Kameras und Monitore, um den Überblick zu behalten.

Aktuell verwenden wir drei Kameras: Kamera 1 befindet sich in der Mitte des Saales beim Beamer und liefert eine Totale der Bühne. Kamera 2 befindet sich auf der Bühne gleich hinter dem Vorhang, damit wir auch bei geschlossenem Vorhang sehen, was auf der Bühne läuft. Kamera 3 befindet sich beim linken Saallautsprecher und zeigt das Publikum.

Diese drei Kameras werden je nach Situation auf vier verschiedene Monitore geschaltet: Monitor 1 befindet sich bei der Technik im Saal und erlaubt die Gesamtüberwachung der Abläufe. Monitor 2 steht im Off auf der Bühne und erlaubt den Schauspielern die Mitverfolgung des Stücks aus Zuschauersicht. Monitor 3 befindet sich im Stockwerk unter der Bühne, wo die Garderoben sind. Damit können sich die Schauspieler, die im Moment am Umkleiden oder Schminken sind, auf ihren rechtzeitigen Einsatz vorbereiten. Und schliesslich übertragen wir das Stück während der Aufführung auch noch ins Foyer auf unser Info-Board. Damit kann auch unser Personal das Geschehen mitverfolgen und sich rechtzeitig auf den Ansturm des Publikums während der Pause oder nach der Aufführung vorbereiten.

Was sind das für „Strichcodes“ auf der Internetseite?

Das sind sogenannte QR-Codes. Das Kürzel „QR“ steht für „Quick Response“. Dieser zweidimensionale Strichcode (auch Barcode genannt) kann heute mit vielen Smartphones und Mobiltelefonen mit der eingebauten Kamera gescannt und ausgewertet werden. Kostenlose Apps zum Lesen von QR-Codes gibt's für jedes gängige Gerät. QR-Codes werden verwendet um beispielsweise Internetadressen, Kontaktdaten, Adressen oder Termine auf einfache Art und Weise auf das Mobilgerät zu übernehmen, ohne dass diese Informationen einzeln abgetippt werden müssen. Weitere Informationen finden Sie in Wikipedia.

Seit wann gibt es die TGF?

Die Theatergruppe Friesenberg (kurz TGF) wurde im Frühjahr 1946 von Leo und Anna Seidl gegründet. Nach dem Tode von Leo Seidl im Jahre 1969 ruhte der Spielbetrieb einige Jahre, da kein Nachfolger gefunden wurde. Am 12. März 1976 wurde die TGF durch die Initianten Hans Bont, Gusti Kopp und Walter Schmid wieder neu ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite Geschichte.

Werden die Spieler und Helfer bezahlt?

Nein, wer bei uns aktiv mitarbeitet, tut dies aus Freude an der Sache. Unser Lohn ist der Erfolg auf der Bühne, der Applaus unseres treuen Publikums. Wir alle sind bei der TGF, weil es uns einfach Spass macht, eine Theaterproduktion auf die Beine zu stellen. Als abschliessenden Anlass jeder Theatersaison gönnen wir uns einen gemeinsamen Ausflug mit den beteiligten Spielern und Helfern, die aktiv mitgearbeitet haben.

Was geschieht mit den Einnahmen?

Eine Theateraufführung zu produzieren ist schnell mit Kosten von einigen zehntausend Franken verbunden. Es wird leicht vergessen, wo überall Kosten entstehen: Saalmiete, Bühnenbau, Requisiten, Technik, Internetauftritt, Regiekosten, Aufführungsrechte, Urheberrechtsgebühren, Druck von Programmen und Flugblättern, Inserate, Versicherungen, Tanzmusik, Videoaufzeichnung und Medienproduktion, Telefon- und Versandkosten, Spenden etc. Hin und wieder fallen auch grössere Kosten an wie beispielsweise für den Bau unserer Estrade oder für die Beschaffung von neuen Bühnenbildelementen. All diese Ausgaben müssen mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets und Konsumationen beglichen werden können. Unsere Preise sind deshalb so gestaltet, dass dies möglich ist, ohne aber speziell ein Gewinn zu erwirtschaften.

An welche Organisationen gehen die Spendengelder?

Jedes Jahr investiert die TGF einen grösseren Betrag als Spenden in anerkannte, gemeinnützige Organisationen. Zudem engagieren wir uns auch selber im sozialen Bereich und gestalten jährlich einen gemeinsamen Tag resp. Ausflug mit den Bewohnern der Krankenstation Friesenberg.