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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 4. Mai 2018

Wieder ist ein spannendes Vereinsjahr zu Ende gegangen und wir dürfen durchaus mit Stolz zurückschauen, auf alles was wir erreicht haben.

Am 19. August feierte der Quartierverein Wiedikon sein 100-jähriges Jubiläum. Wir wurden angefragt, ob wir etwas dazu beitragen würden. Einige Spielerinnen und Spieler studierten extra zu dieser Feier Sketche von Loriot ein. Ein grosser Applaus, sowie ein handgeschriebener Dankesbrief vom Quartiervereinspräsident Urs Rauber persönlich, zeigte die Wertschätzung der Aufführungen. Zusätzlich flossen noch Fr. 200.– in die Vereinskasse.

Am 20. August genoss der Vorstand mit Partner ein feines Nachtessen im Runway, organisiert von Atréju Diener.

Am 2./3. September fand unsere Theaterreise statt. Alle Spieler und Helfer wurden eingeladen. Katja Graf und Gian Valenti organisierten diese Reise perfekt und mit vielen Überraschungen. Der Besuch des Museums von Charly Chaplin war mega und sehr interessant. Weitere Highlights könnt ihr im Reisebericht, verfasst von Atréju Diener, nachlesen. Herzlichen Dank den Organisatoren und natürlich auch dem Berichterstatter.

Nachdem wir uns für das Stück „Traumhochziit“ entschieden haben, wurde ab dem 16. Oktober fleissig geprobt. 35 Probeabende plus ein Wochenende wurden unter der Regie von Giannina Masüger benötigt, um das Stück perfekt zu inszenieren.

Insgesamt wurde es 14-mal aufgeführt. 91.5 % der Tickets konnten verkauft werden, so dass man sicher von einer guten Saison sprechen darf. Unsere Besucherzahl war mit 2808 ein wenig rückläufig, was wir unserem letztjährigen Stück und dem fehlenden dritten Sonntagnachmittag zuschreiben.

Aber alle diesjährigen Rückmeldungen waren positiv, wie beispielsweise: «Ihr habt uns zwei Stunden zum herzhaften Lachen gebracht.» Oder: «Mit der „Traumhochziit“ habt ihr wieder ein typisches Friesenberg-Theater mit viel Charme, Humor und schauspielerischer Kompetenz aufgeführt.» Sogar meine Bedenken wegen dem Schlussfilm wurden in keiner Weise bestätigt. Alle haben ihre Rollen perfekt und glaubwürdig gespielt.

Am 28. Oktober unternahmen wir mit den Patienten der Krankenstation einen Ausflug an den Rheinfall. Das Wetter war sonnig, aber es wehte ein sehr kalter Wind, so dass wir den schönen Ausblick im Lokal und nicht auf der Terrasse geniessen mussten. Nach einem feinen Abendessen im Restaurant Schützenhaus beendeten wir den Ausflug. Die Leitung, Herr Kelmendi, hat sich persönlich bedankt und auch im Jahresbericht werden die Ausflüge erwähnt.

Am 5. November fand unser Spielerkurs unter der Leitung von Brigitte Schmidlin statt. Leider haben nur 8 Personen teilgenommen, was ich sehr bedaure.

Am 24. November wurde zur 5. Movie-Night geladen. Wir sahen das Stück „Alles uf Chrankeschii“ aus dem Jahre 1995. Oh, waren wir damals noch jung und hübsch, die Frauen ohne Falten und die Männer mit vielen Haaren auf dem Kopf.

Ab anfangs Januar wurden alle übrigen Helferinnen und Helfer aktiv. Ein neues Flugblatt wurde von Atréju Diener gestaltet. Das Verträger-Team von Marianne Dutler hat 12’000 Flyer in die umliegenden Briefkästen verteilt. An drei Stellen, Albisriederplatz, Bellevue und Lochergut, machten wir mit Grossplakaten auf unsere Aufführungen aufmerksam, sie hingen während zwei Wochen. Inserate lancierten wir keine. Regelmässige Werbung vor und während den Aufführungen hat Atréju Diener über Facebook publiziert. Programmheft samt Tickets kreierte Reini David. Der Versand aller Mitgliederbriefe übernahm die Behindertenwerkstatt Drahtzug. Der Vorverkauf wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit über das Profi Office von Conny Vonlanthen abgewickelt. Für das Bühnenbild war Frank Kottwitz und sein Team zuständig. Die Innendekorationen wurden von Katja Graf, Anja Baumgartner, Manuela Diener und Annelies Mehri übernommen. Die Fotos, Bilder und der Film wurden von Sandro Barbieri und seinem Team geknipst. Die bestellten DVDs vom neuen Stück wurden bereits fertiggestellt und verschickt. Schneller geht es gar nicht mehr! Bravo. Für die technischen Aufgaben vor, auf und hinter der Bühne sorgten Reini David und Thomas Schweizer. Als Souffleusen stellten sich wiederum Hanny Berger und Regina Whiting zur Verfügung. Für die Maske war das Team von Luigi Pisacane von der Make-up-Schule zuständig. Dieses Jahr durften wir wieder auf die Hilfe von Margrit Brunold und ihrem Team an der Kasse zählen. Unsere Ticketeria ist jetzt auf dem modernsten Stand. Es läuft alles über den Computer, und man hat auch diverse Möglichkeiten um die Tickets zu bezahlen. Dafür bedanken wir uns einmal mehr bei Reini David. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Bobi an der Derniere.

Für die Einrichtung und Organisation des Barbetriebes waren Doris und Peter Kaufmann zuständig. Für die Vorderniere mit Spaghettiplausch, welche wir nur mit Helfern eines Vereins durchführen können, stellten sich dieses Jahr Personen vom Theater Nussbaumen und von einer Guggenmusik zur Verfügung. Während allen übrigen Vorstellungen sorgten ca. 50 freiwillige Helferinnen und Helfer für das leibliche Wohl von unseren Zuschauern. Ich finde, sie alle haben einen Applaus verdient. Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken und hoffe, dass ihr alle, als Dankeschön, am Ausflug teilnehmen könnt.

Die Hauptprobe wurde von ca. 60 Personen der umliegenden Alters-, Pflege- und Behindertenheimen besucht.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen oder habe mich vertreten lassen. Der Vorstand hat seine Aufgaben mit 5 Sitzungen erledigt. Für die gute Zusammenarbeit bedanke ich mich herzlich bei meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen und natürlich auch bei allen Helfern rund ums Theater. All diese Unterstützung zeigt die eindrückliche Verbundenheit und Verankerung unseres Theatervereins im Quartier und darüber hinaus.

Der Theatergruppe wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Uschi Häberli