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Jahresbericht der Präsidentin zur ordentlichen Generalversammlung vom 13. Mai 2016

Wieder ist ein spannendes Vereinsjahr zu Ende gegangen und wir dürfen durchaus mit Stolz zurückschauen auf alles, was wir erreicht haben. Ich habe die Ereignisse für euch festgehalten.

Am 16. August genoss der Vorstand mit Partner ein feines Nachtessen in Küssnacht am Rigi.

Am 22. August heirateten Manuela und Ati in der Neumünsterkirche in Zürich. Wir wurden nach der Trauung zu einem feinen Apéro geladen. Rolf Brunold entführte die Braut mit einem Oldtimer ins Albisgüetli. Dem jungen Paar wünschen wir nur das Allerbeste.

Am 5./6. September führte uns die Theaterreise ins Engadin. Alle Spieler und Helfer wurden eingeladen. 38 Personen nahmen daran teil. Jeanine Erni und Jörg Straube organisierten die Reise perfekt und mit vielen Überraschungen. Während des Abendessens lösten wir zusammen sogar einen Kriminalfall. Es waren zwei sehr unterhaltsame und spannende Tage. Ein grosses Bravo an Jeanine und Jörg, sowie an unsere Reiseberichtschreiberin Annelies Mehri. Weitere Details könnt ihr auf unserer Homepage nachlesen.

Kurz nach der GV traf sich der Vorstand um Vorstellungsgespräche mit neuen Regisseuren zu führen, galt es doch einen würdigen Ersatz für unseren Edi Huber zu finden. Der Vorstand entschied sich für Giannina Masüger. Als nächste, auch immer recht schwierige Aufgabe, mussten wir ein neues, gut spielbares Stück auswählen. Welcher Verein kann von sich schon sagen, dass er mehr Spieler als Rollen hat. Rolf löste dieses Problem indem er noch zwei Rollen in unser ausgesuchtes Stück schrieb. Mir fiel ein grosser Stein vom Herzen, als wir uns während der Theaterreise, noch vor dem Mittagessen, für die Komödie „Säg doch eifach ja“ entschieden. Ab jetzt konnte auch ich die Reise geniessen.

Am 16. Oktober wurden wir zur dritten TGF-Movie-Night geladen. Wir schauten uns das Stück „S’Gala-Diner“ aus dem Jahr 1989 an, das älteste Theaterstück, von dem wir eine Aufzeichnung besitzen.

Ab dem 2. November wurde zweimal wöchentlich mit viel Elan und grosser Spielfreude geprobt. Mit über 80 Probestunden stand unser Stück. Es wurde 14-mal aufgeführt und alle Vorstellungen waren bis auf den letzten Platz schon vor der Premiere ausverkauft. Auch das war für uns eine Premiere. Das Stück und auch die eingespielten Film-Sequenzen fanden beim Publikum grossen Anklang. Wir hatten fast 3100 Personen, welche unsere Aufführungen besucht haben.

Unsere junge, neue Regisseurin Giannina hat die Herausforderung angenommen und gute Arbeit geleistet. Die spielerischen Leistungen unserer Darsteller konnten sich sehen lassen. Das Echo vom Publikum war sehr positiv.

Am 7. November fuhren wir mit Bewohnern der Krankenstation, sowie drei Personen der Pflegewohngruppe, ins Verkehrshaus Luzern. Mit einem feinen Nachtessen rundeten wir diesen Tag ab. Wenn nicht für alle, aber doch für einige, war es sicher ein abwechslungsreicher Nachmittag.

Am 22. November absolvierten 11 Spieler unseren obligaten Weiterbildungskurs. Die Leitung hatte Peter Locher. Es war wieder ein lehrreicher, spannender Tag.

Am 16. Dezember stellte sich die TGF bei der Schmiede Wiedikon als Verein vom Quartier vor. Der Quartierverein Wiedikon mietete zu diesem Zwecke während dreier Wochen ein Glühwein-Hüttli, und alle 33 Vereine dürften an einem bestimmten Vorabend für sich werben und Glühwein an Passanten offerieren. Das Interesse war mässig. Wir führten es aber auf die „Multikulti-Menschenvielfalt“ an dieser Passage zurück.

Am 30. Januar wurde mit dem Bühnenbau gestartet. Frank Kottwitz zimmerte mit vielen fleissigen Helfern ein wunderbares, stabiles Bühnenbild. Die Inneneinrichtungen samt liebevollen Details wurden vom Requisiten-Team Anja Baumgartner, Manuela Diener und Katja Graf ausgestattet.

Doris Kaufmann und Annelies Mehri gestalteten die Bar „Chez Coeur“, auch dort wurde alles mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Gäste sprachen viele Komplimente für das Ambiente aus. Doris Kaufmann organisierte den ganzen Barbetrieb sehr professionell. Die jungen, hübschen Bar-Damen und -Herren sorgten für das leibliche Wohl ihrer Gäste.

Souffliert haben die Damen Hanny Berger und Regina Whiting.

Das Filmteam von Sandro Barbieri hat auch dieses Jahr unser Stück auf DVD aufgenommen. Film- und neu auch Fotoaufnahmen wurden von ihm übernommen. Er hat sich freundlicherweise für dieses Aufgabe zur Verfügung gestellt. Doris Kaufmann gestaltete die Wandbilder im Foyer und die Informationstafel.

Für die Maske waren Vera Wild und die Make-Up Schule von Luigi Pisacane zuständig.

Der Vorverkauf übernahm wieder das Profi-Office zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Das Kassenteam von Margrit Brunold konnte dieses Jahr die Reservationen ganz professionell, direkt über einen PC abwickeln. Neu bestand sogar die Möglichkeit, mit EC- und Kreditkarte zu zahlen. Reini David hat wieder sehr viel Hintergrundarbeit geleistet, damit die Ticketausgabe technisch auf dem neusten Stand ist. Kleinigkeiten wird er bis nächstes Jahr ausmerzen.

Die Verteilung der Flugblätter übernahm Marianne Dutler mit ihrem Team. Es wurden 10‘000 Flyer im Quartier und der Umgebung verteilt. Als „Dankeschön“ dürfen sie wieder ein Nachtessen geniessen, welches Marianne organisieren wird.

Dieses Jahr verzichteten wir auf Unterhaltung an der Premiere und Vor-Derniere. An der Derniere spielte Bobby zum Tanz auf.

Was wäre unser Theater ohne Theaterbeiz, ohne Spaghetti, ohne Sandwiches, ohne Kuchen, ohne all die freiwilligen, treuen Helfer? Auch ich möchte mich bei meiner grossen Küchenbrigade, Büffetmitarbeitern, sowie Kuchenbäckerinnen und Bäcker herzlich für ihre geleisteten Einsätze bedanken. Ich hoffe, der Termin vom 3./4. September ist für den Ausflug reserviert.

Für die Vorderniere konnten wir 14 Personen vom Verein Swing-Voices gewinnen. Sie konnten ihre Vereinskasse aufbessern und wir konnten unserem Publikum den Spaghettiplausch anbieten. Alle haben ihren Job super gemacht und würden die Herausforderung nächstes Jahr wieder annehmen. Sie mieteten extra einen Kleinbus, um vom Solothurn in den Friesenberg zu gelangen. Ein grosses Dankeschön!

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unseren Verein vertreten.

Der Vorstand erledigte seine Geschäfte mit fünf Sitzungen. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich bei meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen.

Ich freue mich auf die neue Spielsaison und wünsche der Theatergruppe weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Uschi Häberli