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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 27. Mai 2011

Pflichtgemäss möchte ich über die Ereignisse dieses verflossenen Vereinsjahrs berichten.

Am 4. Juni traf sich der Vorstand mit Partner zu einem feinen Essen im Restaurant Hanegg. Es hat vorzüglich geschmeckt. Edith, du hast gut gewählt.

Am 6. Juni haben wir uns bereit erklärt, für die Künstler vom Quartier einen Apéro zu spendieren und auch auszuschenken. Anja, Rolf und ich übernahmen diese Job. Die TGF wurde im Programm erwähnt und ein Dankesbrief liegt auf.

Am 4./5. September genossen wir unsere Theaterreise, welche voller Überraschungen war. Sie führte uns zuerst nach Rheinfelden ins Feldschlössli. Dort durften wir alle Biersorten degustieren, ich als Nichtbiertrinkerin liebe jetzt „Eve Litchi“. Am Nachmittag ging es weiter bis nach Rust. Das Alemannische Rittermahl im Europa-Park hat mich sehr beeindruckt. Alles Weitere könnt ihr im Reisebericht nachlesen, welcher von Silvia Pache verfasst wurde und auf unserer Internetseite publiziert ist. Vororganisiert hat die ganze Reise Conny Vonlanthen, und die Reiseleitung hatten Doris und Peter Kaufmann übernommen. Alles hat wunderbar geklappt, und wir bedanken uns ganz herzlich für den wunderschönen Ausflug.

Am 1. Oktober fand unser alljährlicher Kegelabend statt. Leider nahmen nur etwa acht Personen teil.

Am 2. Oktober unternahmen wir mit den Bewohnern der Krankenstation eine Extrafahrt mit dem Tram. Mit Bus, Privatautos oder Rollstuhl erreichten wir die Endstation Albisgüetli. Dort stiegen wir in die Sänfte um und genossen eine Rundfahrt kreuz und quer durch die Stadt. Noch selten war die Beteiligung so gross und alle waren begeistert. Mit einem Nachtessen im Schützenhaus beendeten wir diesen Ausflug. Allen Helfern und Chauffeuren herzlichen Dank.

Am 18. Oktober starteten wir mit der Leseprobe. Wir einigten uns auf das Stück „Dinner mit Chaos“, welches mit 2 Männern und 4 Damen gespielt werden konnte.

Am 14. November absolvierten wir einen Spielerkurs. Wieder einmal mehr bot uns Renate Adams ein sehr interessanter, abwechslungsreicher Tag. Ich glaube alle Anwesenden haben profitiert.

Am 19. Dezember verstarb Karl Hirrlinger. Er hat viele unserer Theaterstücke geschrieben oder in Mundart übersetzt, auch dieses Stück.

Am 21. Dezember, im Alter von über 90 Jahren, wurde Martheli Schmid von ihren Altersbeschwerden erlöst. Sie war mit Leib und Seele dem Theatervirus verfallen und hat als Spielerin, Souffleuse und Wähenbäckerin viele Jahre mit grossem Engagement gewirkt. Beim Besuch der Aufführung ging sie jedes Mal in die Garderobe um die Spieler persönlich zu begrüssen und war hoch erfreut und dankbar, wenn wir sie mit auf den Ausflug nahmen.

Auch 2010 gab es Nachwuchs bei der TGF. Am 20. Mai kamen Guy Schatt und am 20. Juli Max Erni auf die Welt. Herzliche Gratulation den jungen Eltern. Vielleicht werden aus diesen Jungs unsere zukünftigen Nachwuchsspieler?

Mit ca. 90 Probestunden stand unser „Chaos“. Die sechs Rollen spielten Rolf Brunold, Katja Graf, Edith Engler, Anja Baumgartner und neu auch Annelies Mehri. Ebenfalls fragten wir Edi Huber an, ob er auch eine Rolle, zusätzlich zu seinen Regiearbeiten, übernehmen würde. Er erklärte sich einverstanden, weil er dieses Stück schon einmal inszeniert hatte. Eine Glanzleistung, man glaubt es kaum, mit 84 Jahren.
  Aufführungen hatten wir 14 geplant, an einem Samstag wurde sogar zweimal gespielt. Bis auf ein paar wenige Stühle waren wir immer ausverkauft und das Echo war durchwegs positiv.

Zur Hauptprobe luden wir von allen umliegenden Alters-Pflege- und Behinderten-Heimen Bewohner ein. Auch dieses Jahr kamen so gegen fünfzig Personen.

Die gute Stimmung und hundertprozentige Zusammenarbeit war super. Als Souffleusen stellten sich wieder Hanny Berger und Regina Whiting zur Verfügung. Geschminkt wurden wir von Andrea Knecht, für die Frisuren war Annelies Mehri zuständig. Das Bühnenbild wurde dieses Jahr mit Hilfe von Roger Bühler, Walti Stoll und unserem neuen Bühnenmeister Frank Kottwitz, und sonst noch einigen Heinzelmännchen gebaut. Für die Ausstattung sorgten Anja Baumgartner und Annelies Mehri. Die Bilder malte Max Hochreuther extra für dieses Stück. Die Technik und alles was dazu gehört haben Reini David und Thomy Schweizer übernommen. Die „Black & White“-Bar samt Lounge hat Arno Baldinger wieder mit viel Engagement und Liebe gebaut. Als Spaghetti-Köche hatten sich Beat Auer, Fredy Warthmann, Köbi Engler und Herbert Häberli zur Verfügung gestellt. Für die Vorpremiere und Vorderniere konnten wir wieder auf unsere zwei Turnvereine als Servicepersonal zurückgreifen. Die Flugblattverteilung übernahm Heini Dutler mit seinem Team. Die Billett- und Programmgestaltung erledigte Arno Baldinger. Den Versand der Programme übernahm dieses Jahr das erste Mal die Behindertenwerkstätte Drahtzug für uns. Der Vorverkauf wurde über das Profi Office von Conny Vonlanthen abgewickelt. Die Platzeinteilung wurde von Margrit und Joosli Brunold übernommen. An der Kasse sassen Heidi Hochreuther, Monika Jonas, Silvia Schweizer und Margrit Brunold. Die Platzierung übernahm Joosli Brunold. Die Fotos wurden von Doris Kaufmann geknipst. Sie scheute keine Mühe und liess nicht locker bis alle super gut aussahen. Unsere Kuchenbäckerinnen und Bäcker waren sehr fleissig und übertrumpften sich gegenseitig mit immer neuen Rezepten. Ich durfte sogar auswählen und Wünsche anbringen. Alle übrigen Jobs und Arbeiten wurden von unseren treuen aktiven Mitgliedern geleistet. Ohne ihr Engagement in Küche, Restaurant und Bar könnten wir unser Publikum nicht so verwöhnen. Herzlichen Dank euch allen.

Für die musikalische Unterhaltung an den Spaghettiabenden sorgten das Friesenberg-Quintett von Joosli Brunold, unsere beiden bewährten Entertainer Rolf Hauser und Bobby sowie neu der Pianist Mario Scarton, wobei dieser nicht für unser Publikum geeignet war. Man lernt immer wieder.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe die TGF vertreten. Der Vorstand hat seinen Auftrag mit 6 Sitzungen erledigt. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung in diesem recht turbulenten Jahr bedanke ich mich herzlich bei meinen Vorstandskolleginnen und -Kollegen und natürlich auch bei allen Helfern rund ums Theater. Jeder noch so kleine Einsatz trägt dazu bei, dass wir so erfolgreich sind. Ich hoffe, dass ihr alle am Ausflug mit dabei seid.

Die Theatergruppe Friesenberg hat weit über die Quartiergrenzen hinaus einen Platz eingenommen der verpflichtet, gutes Volkstheater zu bieten. Stellen wir uns erneut dieser Aufgabe. In diesem Sinne wünsche ich der TGF eine erfolgreiche neue Theatersaison.

Eure Präsidentin
Uschi Häberli