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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 29. Mai 2009

Gerne erfülle ich meine Pflicht und berichte euch über das verflossene Vereinsjahr.

Am 31. Mai fand das Friesi-Quartierfest statt. Einige Aktive von unserer Theatergruppe schminkten die Kinder als Tiere und übten mit ihnen ein Theaterstück ein. Ich bedanke mich bei all denen, welche als Nicht-Friesenbergler (denn das waren fast alle) sich die Zeit genommen und unseren Verein repräsentiert haben. Ich war leider abwesend.

Am 23. August fuhren wir mit den Patienten der Krankenstation und unseren Gründungsmitgliedern mit einem Car nach Einsiedeln. Leider war uns Petrus nicht wohlgesinnt: es regnete in Strömen. Dadurch hatten die meisten Verkaufsstände geschlossen und der Klosterplatz war menschenleer. Der Besuch der Klosterkirche wurde aber von allen geschätzt und bot uns zugleich Schutz vor den Regengüssen. Rösli und Hans Bont hatten genau vor 60 Jahren in dieser Kirche geheiratet. Für sie war es ein spezielles Erlebnis. Nach dem feinen Nachtessen im Restaurant Seeblick in Gross ging es wieder heimwärts. Die Patienten haben die Ausfahrt sichtlich genossen, die Heimleitung bedankte sich mit einer Karte.
 
Am 6./7. September führte uns die Theaterreise nach Augsburg. Die Highlights des Ausfluges waren: Die älteste Sozialsiedlung der Welt „die Fuggerei“, seit 1521 noch immer bewohnt und fast mietzinsfrei, der Besuch der Augsburger Puppenkiste mit dem Theater „Tischlein deck dich“, sowie die Fitnessstunden in dem wunderschönen Rundhotel. Ganz herzlichen Dank der Reiseleitung Conny und Rolf und den Fitnesstrainern Karin und Rolf. Fotos und den Reisebericht findet ihr auf unserer Internetseite.

Am 16. September fand das Armbrustschiessen statt. Wie immer wurden Rolf und ich eingeladen. Dieses Jahr wurde er Dritter. Ich war so am Boden zerstört, dass ich vergessen habe, ob ich Zweitletzte oder Letzte geworden bin!

Am 26. September trafen wir uns im „Grottino“ zum Kegeln. Mit dabei im Hundekörbchen war Lumpi, das Hundebaby von Conny und Rolf.

Am 13. Oktober starteten wir mit der Leseprobe unseres Stückes „Uf Bali und zrugg“. Zwei neue Spieler, Katja Graf und Andreas Frehner, verstärkten unser Team. Edi Huber übernahm die Rolle des Kapitäns und führte zusätzlich Regie. Eine besondere Leistung mit 82 Jahren!

Am 22. Oktober feierte Edith Lörtscher ihren 80. Geburtstag. Im Namen der TGF überbrachte ich ihr gute Wünsche und einen Blumenstrauss.

Am 5. November durfte der Vorstand mit Partnern ein köstliches Essen im Hiltl einnehmen.

Am 23. November trafen wir uns zum Spielerkurs mit Renate Adam. Neun Spieler nahmen daran teil. Wir waren alle begeistert.
  Am 13. Januar folgten Rolf und ich einer Einladung zum Neujahrs-Apéro in die Krankenstation Friesenberg. Die Führung durchs Haus mit einem kurzen Einblick in den Alltag der Patienten und die 25-jährige Erfolgsgeschichte wurden recht interessant von Dr. Josef Wiedler, dem Hausarzt, erläutert.

Am 15. Januar feierte Fredy Warthmann seinen 50. Geburtstag. Er meinte: „Der geschenkte Wein wird mein Alter nicht erreichen, aber bei jedem Schluck werde ich an uns denken.“

Am Freitag, den 6. März, starteten wir mit der Vorpremiere. Die zwölf Vorstellungen waren schnell ausverkauft und die Zusatzvorstellung ebenso.  Der grosse Erfolg entschädigt alle für die ca. 80 Probestunden. Die Zuschauer waren begeistert, das Bühnenbild wurde in den höchsten Tönen gelobt. Die Stimmung war super.

Für die Vorpremiere engagierten wir „One & Only“, für die Premiere „Rolf Hauser“ und für die Derniere „Bobby“ zur Unterhaltung.
 
Der Mitglieder-Vorverkauf wurde am 23. Februar mit acht Telefonleitungen des Profi Office eröffnet, der reguläre Vorverkauf eine Woche später. Wie schon in den vergangenen Jahren waren die Premiere und Derniere in den ersten Minuten ausverkauft. Allen Mitarbeitern, besonders Conny und Rolf, ein herzliches Dankeschön. Wie jedes Jahr übernahmen Margrit und Joosli den späteren Billettverkauf und bemühten sich, allen Wünschen gerecht zu werden. Die nicht abbestellten Billette mussten dieses Jahr bezahlt werden. Doch glücklicherweise traf das selten zu, denn wir konnten sie meistens weiterverkaufen. Für die nicht immer leichte Aufgabe „es ALLEN recht zu machen“ bedanke ich mich bei Margrit und Joosli.

Für Jolanda Attinger konnten wir Regina Whiting als Souffleuse gewinnen. Sämtliche anderen Ressorts wurden von der alten, bewährten Crew übernommen.

Herzlichen Dank allen treuen und fleissigen Helfern, welche wieder einen super Einsatz geleistet haben. Was wäre ein Kapitän ohne seine Mannschaft. Ich hoffe, euch alle am Theaterausflug zu sehen.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unsere Gruppe vertreten.

Der Vorstand erledigte seine Geschäfte in fünf Sitzungen. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen ganz herzlich.

Der Theatergruppe wünsche ich für die neue Spielsaison weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Uschi Häberli