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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 30. Mai 2008

Gerne erfülle ich meine Pflicht und berichte Euch über das verflossene Vereinsjahr.

Jahresprogramm:

16. Juni: Alle Genossenschaften in Zürich feierten „100 Jahre mehr als wohnen“. Die FGZ fragte uns an, ob wir auch mit einem Einsatz mitmachen würden. Auf dem Schulhausareal kochte Fredi Warthmann einen super feinen Risotto. Silvia, seine Frau, Doris und Hansruedi Ganahl und Willy Berger verkauften ca. 160 Portionen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das grosse Engagement.

Am 19. Juli wurden wir zum Vorstandsessen eingeladen. Es war sehr fein und gediegen. Die vorherige Besichtigung eines Privatmuseums mit alten Grammophonen, Spieldosen, Schallplatten und sonstigen Musikapparaten versetzte uns in grosses Staunen. Peter Kaufmann konnte leider nicht daran teilnehmen. Merci, Rolf, für die super Organisation.

Am 18. August fand bei sonnigem Wetter der Ausflug mit den Patienten der Krankenstation statt. Mit einem rollstuhlgängigen Car fuhren wir nach Schinznach zur grössten Baumschule der Schweiz. Von einer Dampfbahn wurden wir durch die grosse Gartenanlage gezogen. Später fuhren wir zum Flugplatz Birrfeld. Auf der schönen Terrasse des Restaurants Flughafen hatten wir einen direkten Ausblick auf Vorfeld und Pisten. Während eines guten Essens konnten wir die vielen Starts und Landungen hautnah erleben. Teilgenommen haben zwölf Patienten und ebenso viele Helfer. Ein Dankesbrief der Krankenstation liegt auf.

Am 21. August erblickten die Zwillinge Leon und Jenny Baldinger das Licht der Welt. Beide sind gesund und gedeihen prächtig, was sie uns bei gelegentlichen Besuchen bestätigen. Sohn Dimitri von Jürg und Nadia Waeber zog am 9. Januar im Zielweg ein. Somit wurde auch in diesem Jahr für Nachwuchs gesorgt.

Am 1./2. September fand der Spieler und Helferausflug statt. Was wir (ca. 40 Personen) erlebten, könnt ihr im Internet nachlesen. Den Bericht verdanken wir Roger Bühler. Perfekt organisiert wurde die Reise von Fränzi Bühler und Jeannette Jegi.

Am 14. September wurden der Vizepräsi und ich vom Quartierverein zum Armbrustschiessen eingeladen. Rolf hat bestimmt heimlich geübt!

Am 5. Oktober war kegeln angesagt. In Albisrieden fanden wir eine neue Kegelbahn. Unser Kegellokal im Restaurant „Zum alten Friesenberg“ wurde leider abgerissen. Es war wie immer ein vergnüglicher Abend mit sechzehn eifrigen Keglern.

Am 18. November trafen wir uns zum Spielerkurs mit Renate Adam im Saal des Schulhauses Friesenberg. Elf Spieler waren anwesend. Es war wie immer ein sehr lehrreicher Tag.

Rund ums Theater:

Dieses Jahr wurde bereits ab November zweimal wöchentlich geprobt. Weil Brigitte Steinmann schwer erkrankte, verzichtete Jörg auf seine Rolle. Die Suche nach einem männlichen Spieler blieb erfolglos und Edi Huber erklärte sich bereit, einzuspringen. Ich bin überzeugt, es hat ihm grossen Spass gemacht, nach neun Jahren wieder auf der Bühne zu stehen. Trotz unserer Skepsis gefiel das Stück „Manne und anderi Irrtümer“ unserem Publikum, und immer wieder hörte ich die Aussage, dass sehr professionell gespielt wurde.

 

Der Erfolg blieb auch dieses Jahr nicht aus, die Presse lobte uns, die zwölf Aufführungen waren im Nu ausverkauft. Immer wieder wurde ich gefragt, ob wir nicht eine Aufführung anhängen oder dazwischen schieben könnten. Wir entschlossen uns kurzfristig für eine Mittwoch-Zusatzvorstellung. Ca. 160 Personen nutzten die Gelegenheit. Die Anfrage, im Bernhard-Theater zu spielen, löste sich in Luft auf.

Als ich im Januar die Bewilligung zum Führen eines Restaurationsbetriebes anforderte, bekam ich mitgeteilt, dass ab 2008 neue Bestimmungen gelten. Acht solche Wirtschaftsbewilligungen pro Jahr seien noch gestattet. Nach diversen Abklärungen bekamen wir ausnahmsweise die Zustimmung für zwölf Aufführungen. Die Vorschriften der Feuerpolizei, der Lebensmittelkontrolle, der Hygiene etc. werden immer fordernder, was auch uns fordert! Ich bin zurzeit am Abklären, welche baulichen Massnahmen nötig wären, um wieder auf unsere 12 oder sogar 13 Aufführungen zu kommen. Wir haben ein sehr gutes Einvernehmen mit der Kirchenpflege und hoffen, zusammen alle neuen Auflagen erfüllen zu können.

Wie jedes Jahr übernahm Conny Vonlanthen mit ihrem Callcenter die ersten Tage des Vorverkaufs, nachher waren Margrit und Joosli Brunold unsere Telefonhüter. Reini David kümmerte sich um den Internetverkauf. Die Derniere war nach 12 Minuten ausverkauft. Der ganze Billetverkauf hat vorzüglich geklappt. Allen Beteiligten ein Dankeschön.

Die Hauptprobe besuchten die geladenen Gäste der umliegenden Alters- und Pflege- sowie Behindertenheime (ca. 65 Personen).

Bei der Vorpremiere spielte als Überraschung eine Steelband, an der Premiere Rolf Hauser und an der Derniere Bobby zum Tanz auf.

Anstelle von Heidi Hochreuther hat Hanny Berger souffliert, alle anderen Ressorts wurden wieder von der alten Crew übernommen und bestens erledigt.

Herzlichen Dank allen treuen Mitarbeitern in allen Aufgabenbereichen für ihren geleisteten Einsatz. Hoffentlich habt Ihr den 6. und 7. September reserviert.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unsere Theatergruppe vertreten.

Der Vorstand erledigte seine Geschäfte in fünf Sitzungen. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und -Kollegen ganz herzlich.

Ich freue mich aufs neue Vereinsjahr und wünsche der Theatergruppe weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Ursula Häberli