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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 8. Juni 2007

Die Zeit vergeht und schon ist wieder eine Theatersaison zu Ende. Pflichtgemäss berichte ich Euch über die Ereignisse dieses Vereinsjahres.

Unser Programm starteten wir mit einer Führung durch Neu-Oerlikon. Hermann Schumacher konnte uns sehr interessante Sachen über Alt- und Neu-Oerlikon erzählen.

Das Vorstandsessen am 5. Juli organisierte Peter Kaufmann. Dieses Jahr konnte man Partnerin oder Partner mitnehmen. Die vorgesehene Seeüberquerung wurde leider (für Edith Gottseidank) wegen aufkommenden Gewitters abgebrochen. Wir marschierten vom Mythenquai zur Fischerstube im Seefeld. Dort hatten wir während eines feinen Nachtessens Gelegenheit, den stürmischen Zürichsee vom Trockenen aus zu beobachten.

Mit den Patienten der Krankenstation gingen wir am 22. Juli auf den Uetliberg. Zuerst mit dem Bähnli bis zum Gmütliberg. Anschliessend schoben unsere starken Männer die Rollstuhlpatienten bis zum Kulm. Diejenigen ohne Rollstuhl wurden mit dem Elektromobil hinauf chauffiert. Das schöne Panorama aus dieser Perspektive zu sehen, lag bei allen schon Jahre zurück. Nach einem Znacht ging es wieder heimwärts. Eine Patientin besang den Tag: So ein Tag so wunderschön… Er bleibt sicher für alle in bester Erinnerung.

Am 26. August feierte Rösly Bont ihren 84. Geburtstag. Genau an diesem Datum war auch das Laubegg-Sommerfest, und das Duo Notstrom mit Peter Kaufmann und Rolf Brunold lösten ihren versprochenen Auftritt ein. Die Zuschauer waren von ihren Sketchen begeistert, und Hans und Rösli freuten sich besonders über die gelungene Überraschung.

Der Spieler- und Helferausflug vom 2./3. September führte uns das erste Mal über die Grenze, und zwar in den schönen Schwarzwald. Alle weiteren Details könnt ihr im Internet lesen, verfasst von Eva Weber.

Zum traditionellen Armbrustschiessen am 15. September begleitete mich Rolf. Er wird immer besser, und ich sehe immer schlechter.

Unser Kegelabend am 6. Oktober fand zum letzten Mal im Restaurant „Zum alten Friesenberg“ statt. Das Riegelhaus muss einem Neubau weichen. Schade.

Mit der Leseprobe vom „Neurosen-Kavalier“ starteten wir am 25. Oktober, wieder mit unserem Edi Huber als Regisseur. Neu im Spielteam war Anja Baumgartner. Sie hat grossem Einsatz gezeigt und ihre Rolle perfekt gespielt. Amina Haas, auch eine Spielinteressierte, konnte leider nicht eingesetzt werden. Mit ca. 85 Probestunden stand unser Stück. Ein grosses Kompliment an Edi Huber und alle Spielerinnen und Spielern.

Für Nachwuchs wird auch in unserem Verein gesorgt. Am 2. November wurden Silvia und Thomas Schweizer glückliche Eltern eines Sohnes. Nico gedeiht wunderprächtig.

Den Theaterkurs mit Renate Adam besuchten 12 Spieler- und Spielerinnen. Der Kurs war klasse, Fortsetzung folgt.

Der 14. Februar war sowohl Probeabend als auch der 80. Geburtstag von Edi Huber. Dieser meinte: Natürlich proben wir trotzdem. Vielleicht stossen wir am Schluss noch mit einem Gläschen an. Aber sicher, ich bin da; so sprach unser Edi. Wir aber hatten eine ganz andere Idee: Alle Spieler kamen wie gewohnt an die Probe. Die anderen Gäste mussten schon früher eintreffen und auf ihren Einsatz warten. Dann endlich ging es los. Mit einem Happy Birthday singend marschierte allen voran Ursula Schäppi (Stefanie Glaser war leider erkrankt), gefolgt von der Presse und ca. 20 TGFler, in den Saal. Nachher entführten wir Edi ins Untergeschoss, wo eine kleine Geburtstagsfeier ihm zu Ehren statt fand. Die Überraschung ist uns geglückt.
  Der Vorvorverkauf für Mitglieder wurde nur noch telefonisch und zwar über das Callcenter abgewickelt. So hoffen wir, eine korrekte, nach Eingang gebuchte Platzierung zu ermöglichen. Der offizielle Vorverkauf lief die ersten 2 Tage auch über das Center. So gegen 70 % der Reservierungen wurden an diesen Tagen über Internet oder Telefon gebucht. Die restliche Zeit hüteten Margrit und Joosli Brunold das Telefon.

Zur Hauptprobe luden wir wieder Patienten von verschiedenen Alters- und Behindertenheime ein. Sie genossen den Abend und bedankten sich brieflich dafür. Gegen achtzig Personen waren anwesend.

Mit der Vorpremiere starteten wir am 9. März. Zauberer Mike Morgana und unsere Spieler bereiteten dem Publikum einen unvergesslichen, vergnügten Abend. Zwölf mal wurde gespielt und die Zuschauer waren begeistert und voller Lob.

Heidi Hochreuther und Jolanda Attinger soufflierten.
Monika Jonas war für die Requisiten zuständig. Judith Pauli kaufte das Mobiliar ein. Roger Bühler und Walti Stoll waren für das Bühnenbild zuständig. Fränzi Bühler war für unser Aussehen besorgt. Reini David und Thomas Schweizer waren zuständig für die Technik. Hans Kübler und Max Hochreuther knipsten Fotos. Heini Dutler war für die Flugblattverteilung zuständig. Arno Baldinger kreierte das Programm samt Billette. Margrit und Joosli Brunold waren mit Vorverkauf, Einteilung und Kasse beschäftigt. Fredi und Silvia Warthmann führten unsere Theaterbeiz. Arno Baldinger zimmerte wieder eine wunderschöne Bar. Beat Auer und Herbert Häberli kochten Spaghetti.

Nicht vergessen möchte ich die Helfer, welche mit ihrem Einsatz zum guten Gelingen unserer Saison beigetragen haben. Unser Verein gleicht einem Ameisenstaat, jeder arbeitet fleissig und unermüdlich. Ein ganz grosses Dankeschön an Euch allen.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unsere Theatergruppe vertreten.

Der Vorstand erledigte seine Geschäfte mit fünf Sitzungen. Für die guten Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen.

Die Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege und speziell mit Christian Zogg war auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet. Nach wie vor ist er bestrebt, unseren Termin- und sonstigen Wünschen gerecht zu werden und ist sehr hilfsbereit. Als Dank überbrachte ich ihm im Namen der TGF einen Früchtekorb.

Insgesamt arbeiteten 60 Personen (ohne den Turnverein an der Vorpremiere) mit. Ich bin glücklich, so gute Leute um mich zu haben und hoffe, ihr habt den 1./2. September für den Ausflug reserviert.

Der Theatergruppe wünsche ich viel Erfolg fürs neue Vereinsjahr. Ich freue mich darauf.

Eure Präsidentin
Ursula Häberli