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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 2. Juni 2006

Gerne erfülle ich meine Pflicht und berichte Euch über das verflossene Vereinsjahr.

Unser Vorstandsessen wurde von Rolf Brunold organisiert. Es fand am 29. Juni statt und führte uns über die Kartpiste Spreitenbach nach Bremgarten zu einem feinen mexikanischem Nachtessen.

Wie jedes Jahr luden wir die Patienten der Krankenstation zu einem Ausflug ein. Ihr Wunsch, eine Schifffahrt auf dem Zürichsee, erfüllten wir gerne. Auf dem Rückweg von Rapperswil nach Zürich wurde ein Nachtessen serviert. Der Beinschinken mit Kartoffelsalat hat allen geschmeckt. Müde, aber zufrieden ging es mit dem Behinderten-Taxi heimwärts.

Am Spieler- und Helferausflug vom 3./4. September nahmen 33 Bleichgesichter teil. Unter dem Motto „Wilder Westen“ wurden wir morgens um acht zum Aufbruch nach Chasseral gerufen. Alle weiteren Details zu diesem abenteuerlichen Ausflug könnt ihr im Internet lesen, verfasst von Alex Schatt. Jeanine Crazy Horse und Jürg Sitting Bull haben ihre Aufgabe super gemeistert. Vier Fäuste für einen mega TGF-Ausflug.

Zum Armbrustschiessen am 16. September begleitete mich unser Vizepräsident Rolf Brunold. Ich habe ihn um zwei Punkte geschlagen, aber ich merkte sehr bald, nicht die Treffer waren massgebend, sondern die theatralische Unterhaltung von Rolf. Ich musste allen versprechen, dass er dieses Jahr wieder dabei sein wird.

Der Kegelabend am 7. Oktober scheint beliebt zu sein. Zwanzig TGFler nahmen daran teil. Der nächste Termin ist schon gebucht.

Mit Leseprobe und Probebeginn der Reprise „Gschtürm im Schtägehuus“ starteten wir am 24. Oktober, wieder mit der bewährten Regie von Edi Huber. Alle eingeschriebenen Spieler mit Ausnahme von Salomé Weil konnten eingesetzt werden. Jörg Steinmann übernahm die Rolle von Jürg Waeber. Arno Baldinger und Peter Kaufmann wollten pausieren. Mit 72 Probestunden inkl. Weekend stand unser Stück. Heidi Hochreuther und Jolanda Attinger soufflierten. Für die Kostüme war Eva Weber zuständig. Die Requisiten besorgte Monika Jonas. Geschminkt und verschönert (ausser Rolf) wurden wir von Fränzi Bühler. Für die Technik waren Reini David und Thomas Schweizer zuständig. Die Fotos wurden von Hans Kübler geknipst. Die wunderschöne Bar samt dem rosaroten Chevrolet baute wieder einmal mehr Arno Baldinger, alias Elvis. Sein Team war auch dem Stück entsprechend gekleidet. Seine Ideen scheinen ihm nie auszugehen.

Am 5. November besuchten wir den Sprech- und Atemtechnik-Kurs. Ruth Wyss lehrte uns spielerisch den Umgang mit Atem, Bewegung und Stimme. Dreizehn Spieler nahmen daran teil. Vermisst haben wir unseren männlichen Nachwuchs.

Tokio Emma Waeber wurde am 2. Februar 2006 geboren. Mit einem Geschenk gratulierte ich im Namen der TGF den glücklichen Eltern.

Unsere Judith Pauli feierte am 9. Februar ihren 60. Geburtstag. Ich überbrachte ihr viele gute Wünsche und einen Gutschein für die Operette „Wiener Blut“.

Der Bühnenbau stand am 11. Februar auf dem Programm. Endlich konnten unsere neuen Bühnenelemente getestet werden. Ich glaube, sie haben der Bewährungsprobe standgehalten. Die Fenster werden dieses Jahr noch dazu gekauft. Somit sollten wir für die nächsten Jahre eingedeckt sein.

Den Versand des von Arno Baldinger liebevoll gestalteten Programmheftes übernahm Peter Kaufmann und Familie. Gegen 1000 Couverts wurden angeschrieben und versandt. Ende Februar verteilten Heini Dutler und sein Team wieder 12’000 Flugblätter. Der schriftliche sowie der elektronische Vorvorverkauf wurde von den Mitgliedern rege benutzt.

Das Probe-Wochenende stand am 4./5. März auf dem Plan. Perücken, Schnäuze und Kostüme wurden aus- und anprobiert, das Bühnenbild wurde mit Extras ausgestattet, es wurde geschminkt und fotografiert und natürlich das ganze „Gschtürm“ durchgespielt und da und dort noch etwas korrigiert. Am Schluss war Edi Huber aber mit allem zufrieden.
  Am 6. März wurden die Leitungen für den offiziellen Vorverkauf im Callcenter geöffnet. Binnen einer Stunde waren die Premiere und Derniere ausverkauft und sogar überbucht. Nach einem Tag waren 70% aller Plätze weg. Vielen herzlichen Dank an Conny Vonlanthen. Sie stellte auch dieses Jahr keine Rechnung. Das Team wurde zur Premiere eingeladen.

Für die vielen Stunden, die Joosli und Margrit Brunold noch mit dem nachfolgenden dreiwöchigen Telefondienst, sowie der täglichen Einteilung der Sitzplätze und dem Billettverkauf an der Kasse leisteten, bedanke ich mich ganz herzlich. Sie haben fast alles Unmögliche möglich gemacht und für jeden noch irgendwo eine Sitzgelegenheit hergezaubert.

Zur Hauptprobe am 15. März luden wir wie jedes Jahr Patienten verschiedener Alters- und Behindertenheime ein. Alle hatten Freude an unserem „Gschtürm“ und genossen den Abend sehr.

Am 17. März starteten wir mit der Vorpremiere. Der Frauen-Sportverein Wiedikon stellte sich auch dieses Jahr für den Restaurationsbetrieb zur Verfügung. Der Musik-Clown Werelli sorgte mit seinem Auftritt vor dem Theater für gute Stimmung. Alle 12 Vorstellungen waren ausverkauft. Sogar den eher schwach besetzten ersten Mittwoch konnten wir mit den 65 vorreservierten Billetten der UBS füllen. Als Ehrengast durfte ich Stefanie Glaser begrüssen.

Das Echo von unseren Zuschauern war durchs Band positiv, alle sprachen davon, dass die Rollen jedem auf den Leib geschrieben seien, das heisst einfach: Jeder hat super gespielt. Gerne leite ich auch die vielen Komplimente der Besucher weiter, welche von einer schönen Atmosphäre in Foyer, Bar und Restaurant sprachen. Ich kann mich dieser Aussage nur anschliessen, mit einem Applaus an Edi Huber, an alle Spieler, Techniker und Helfer.

Der kleine eingespielte Film von Altfriesenberg weckte bei vielen Zuschauern Erinnerungen an die Jugendzeit. Es kamen viele Anfragen wegen des Films. Reini David hat ihn ins Internet gestellt und jeder, der Interesse hat kann ihn nun runter laden. DVD (inkl. dem Film) oder Video gibt es wieder zu kaufen.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unsere Theatergruppe vertreten. Der Vorstand hat seine Geschäfte mit sechs Sitzungen erledigt. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen.

Auch dieses Jahr unterstützten wir finanziell einige Institutionen. Edith Engler wird Euch detailliert informieren. Sämtliche Spendenbestätigungen und Dankesschreiben liegen zur Ansicht auf.

Die Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege und speziell mit Christian Zogg war auch dieses Jahr sehr gut. Nach wie vor ist er bestrebt unseren Termin- und sonstigen Wünschen gerecht zu werden und zeigt sich sehr hilfsbereit. Als Dank überbrachte ich ihm im Namen der TGF einen Früchtekorb.

Insgesamt arbeiteten 61 Personen (ohne Turnverein an der Vorpremiere) mit. Ich bin immer wieder erfreut, dass ein Anruf genügte und sich alle wieder für irgendeinen oder mehrere wichtige Einsätze zur Verfügung gestellt haben. Jeder von Euch hat zu unserem Erfolg beigetragen. Ich danke allen ganz herzlich und hoffe, dass ihr alle am Ausflug teilnehmen könnt.

Ich freue mich auf die nächste Spielzeit und wünsche der Theatergruppe viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Ursula Häberli