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Jahresbericht der Präsidentin zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom 10. Juni 2005

Schon ist wieder ein Vereinsjahr vorbei, und ich habe die Ereignisse für Euch festgehalten.

Der Vorstand genoss als erstes nach der GV das Jahresessen im Restaurant Triibhus in Altstetten. Herzlichen Dank für eure Grosszügigkeit.

Den Ausflug mit den Bewohnern der Krankenstation führten wir am 21. August durch. Auch dieses Jahr besuchten wir den Zürcher Zoo, und zwar bei bewölktem, aber trockenem Wetter. Das Nachtessen nahmen wir im Zoo-Restaurant ein. Teilgenommen haben 10 Patienten und ebenso viele Helfer. Ich glaube, es waren alle begeistert und uns ist es gelungen, den betagten Menschen etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Ein Dankesschreiben von der Heimleiterin und dem Heimarzt liegt auf.

An der Führung durch Albisrieden am 26. August nahmen 15 Personen teil. Wie immer wusste unser Hermann Schumacher viel Interessantes über das alte Albisrieden zu berichten. Das Ortsmuseum öffnete extra für uns die Tore. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unser Leben vor nur ca. 50 Jahren funktionierte. Viele alte Gebrauchsgegenstände kamen mir bekannt vor, z.B. Waschbrett oder Wäschestöpsel samt Zuber, aber irgendwie könnte ich mir ein Leben ohne all die heutige Elektronik und Technik nicht mehr vorstellen. Bei einem kleinen Umtrunk schlossen wir den Abend ab. Ein herzliches Dankeschön an Hermi.

Am 11.und 12. September fand unser Spieler- und Helferausflug nach Interlaken statt. Die Trottinettfahrt sowie den Mysterypark und natürlich die feinen Meringues werden wir sicher nicht so schnell vergessen. Alles war super organisiert von Silvia und Thomas Schweizer. Ein Applaus für die beiden. Der Reisebericht wurde von Karin Brunold verfasst und ist im Internet nachlesbar. Danke auch dir, Karin.

Am 25. September heirateten Jeanine Kägi und Andi Erni. Wir waren auf dem Schloss Heidegg zum Apero eingeladen. Mit einem Gutschein vom Coop und einem Transparent von Heidi und Max beschriftet, gratulierten wir dem jungen Paar.

Der schon fast zur Tradition gewordene Kegelabend fand am 1. Oktober statt. 17 Personen haben aktiv teilgenommen und vier als Zuschauer.

Die Leseprobe unseres neuen Theaterstücks setzten wir auf den 18. Oktober an. Regie führte wieder Edi Huber. Dieses Jahr musste der Vorstand nicht mehr 20 und mehr Büchlein lesen, sondern Judith Pauli und ihr Team hatten gute Vorarbeit geleistet und dem Vorstand drei Stücke vorgestellt. Die Entscheidung fiel auf die „Alp-Traum-Villa“ und zwar nicht zuletzt wegen der hohen Zahl an Spielern und Spielerinnen. Die Rolle des Lehrlings besetzten wir gleich mit zwei jungen Männern. Das Stück schien nicht unter einem guten Stern zu stehen. Schon bald teilte mir Andrea Hess mit, dass sie sich beruflich verändern möchte und daher nicht soviel Zeit für die Proben hat. Zum Glück kennt Rolf Brunold so viele Frauen, er konnte für uns Salome Weil gewinnen. Etwa zur gleichen Zeit berichtete ein neuer Spieler dass er mit Edi nicht klar käme. Ich solle seine Rolle neu besetzen. Für die Darstellung des Herrn Müller sprang Jürg Waeber aus Wiedikon ein. Einen speziellen Dank diesen zwei Neuen.

Aber immer noch wollte keine Begeisterung für dieses Stück aufkommen. Edi fand sich ohne Bühnenbild nicht zurecht und die ganze Stimmung sank auf den Nullpunkt. Alle hofften jetzt auf das Bühnenbild, damit man endlich wusste, zu welcher Türe man rein oder raus kommen sollte. Niemand war so richtig motiviert und keiner glaubte an ein Gelingen dieses Stückes. Am 11./12. Februar war es endlich soweit und Roger Bühler und sein Team konnten das gemietete Bühnenbild aufbauen, verschönern und anpassen. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass unsere eigenen Bühnenelemente viel stabiler sind. Ab nächstem Jahr wird es wieder so sein. Der Kredit wurde ja bei der letzten GV bewilligt.

Die Flugblattverteilung hatte wieder Heini Dutler organisiert. Mittlerweilen werden 12'000 Exemplare verteilt. Wer Zeit und Lust hat sein Lauftraining beim Vertragen von Flyern zu absolvieren, melde sich bei Heini. Er sucht immer wieder Helfer.
  Am 14. März startete der Vorverkauf. Auch dieses Jahr war für die ersten zwei Tage ein Callcenter für uns im Einsatz. Fünf Telefonistinnen plus Margrit nahmen pausenlos Bestellungen entgegen. Es wurden mit dem schriftlichen Vorverkauf gegen 1500 Plätze reserviert, also über die Hälfte aller verkauften Billette. Für den geleisteten grossen Einsatz dankten wir dem ganzen Team. Es wurde keine Rechnung vom Callcenter gestellt. Rolf Brunold überbrachte den Damen Blumensträusse als kleines Dankeschön. Aber nicht zu unterschätzen sind die vielen Stunden, welche Margrit und Joosli Brunold noch mit dem nachfolgendem dreiwöchigen Telefondienst, sowie den täglichen Einteilungen der Sitzplätze und natürlich auch dem Billettverkauf an der Kasse leisteten.

Nach über 100 Probestunden fand am 30. März die Hauptprobe statt. Wie jedes Jahr luden wir Altersheime und verschiedene Behindertenorganisationen ein. Ca. 70 Personen besuchten unsere Vorstellung und waren begeistert. Ab diesem Abend auch Edi Huber. Ich sehe sein Lächeln noch vor mir. Die Vorpremiere am 1. April wurde ein Erfolg, und von nun an waren wir überzeugt, dass wir zwar nicht das beste Stück ausgesucht, aber alle Spieler es zum Besten gemacht hatten. Die Zuschauer waren begeistert und haben uns mit ihrem Lachen und Applaudieren belohnt. Zwölfmal wurde es aufgeführt, und bis auf wenige Plätze waren wir immer ausverkauft. Das ist doch genial!

Für die Technik waren Reini David und Thomas Schweizer zuständig. Mit einer neuen Audio-Anlage fanden sie sich glänzend zurecht. Der von uns bezahlte Vorhangzug funktionierte super. Die Kopfhörer wurden von den älteren Personen sehr geschätzt. Der kleine Film entstand durch die Idee von Rolf Brunold und wurde von Reini David realisiert. Souffliert haben Heidi Hochreuther und Jolanda Attinger. Geschminkt hat uns auch dieses Jahr professionell Fränzi Bühler. Fotos wurden von Hans Pache geknipst. Arno Baldinger hat wieder eine wunderschöne Bar mit passendem Sujet gezimmert. Programm und Billette wurden auch von ihm kreiert und geschrieben. Für die Presse war ich zuständig.

Allen Verpflichtungen und Einladungen bin ich nachgegangen und habe unsere Theatergruppe vertreten. Der Vorstand hat seine Geschäfte mit 6 Sitzungen erledigt. Für die gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen.

Auch dieses Jahr unterstützten wir wieder finanziell einige Institutionen. Edith Engler wird uns darüber detailliert informieren. Sämtliche Spendenbestätigungen und Dankesschreiben liegen zur Ansicht auf.

Erwähnenswert ist die sehr gute Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege und speziell mit Christian Zogg. Ist er doch sehr bestrebt, unseren Terminwünschen gerecht zu werden und immer und überall sehr hilfsbereit. Als Dank überbrachte ich ihm im Namen der TGF einen Früchtekorb.

Wie jedes Jahr möchte ich mich bei allen Spielerinnen und Spielern, Bühnenbauern, bei Souffleusen und Schminkeuse, bei den Technikern, dem Fotografen, Flugblattverteilern, dem Programm- und Billettgestalter, den Telefonistinnen und dem Platzanweiser, den Billettverkäuferinnen, bei den Bardamen und Barmännern, Service und Büffetpersonen, Kuchenbackerinnen, den Spaghettiköchen und der ganzen Küchenbrigade für ihren grossen Einsatz herzlich bedanken. Insgesamt arbeiteten 55 Personen (ohne Turnverein an der Vorpremiere) mit. Ich bin immer wieder erfreut, dass ein Anruf genügte und alle sich wieder für irgend einen oder mehrere wichtigen Einsätze zur Verfügung gestellt haben. Ich hoffe natürlich, dass Ihr alle am Ausflug teilnehmen könnt.

Der Theatergruppe wünsche ich fürs neue Vereinsjahr weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Ursula Häberli