Trubel im Ferieparadies (2002)

Komödie in 2 Akten von Michael Pertwee und John Chapman
Dialektbearbeitung: Carl und Silvia Hirrlinger
Regie: Edi Huber

Schweizer Erstaufführung


 

Programmheft als PDF
 

Inhalt

In einer portugiesischen Feriensiedlung wird die Villa L'Aranjina erstmals vermietet. Commander Chittenden hat seinen Dienst bei der Marine quittiert, um hier als Verwalter einen ruhigen Job zu schieben. Doch wegen Buchungsfehlern, Verständigungsproblemen und der ungewohnten Hitze kommt es ganz anders...
 

Presse

Überraschende Situationen, Tempo und Witz zeichnen die neue Komödie aus.

Zürich West, 7. März 2002

Theatergruppe Friesenberg mit Schweizer Erstaufführung

Wiediker Post, 13. März 2002
 

Vorfilm

Als besonderen Einstieg erwartete unsere Zuschauer diesmal ein kleiner Vorfilm. Passend zum Stück stand TGF einmal nicht für «Theatergruppe Friesenberg», sondern für «Total gute Ferien». Die Zuschauer staunten dabei nicht schlecht, als sie ihren Namen im Film lesen konnten, neben Persönlichkeiten wie Harrison Ford.

Schauspieler

Rolf Brunold Peter Kaufmann Edith Engler Arno Baldinger
 Rolf Brunold
als Commander Chittenden
 Peter Kaufmann
als Henry
Edith Engler
als Mary
 Arno Baldinger
als Leon
       
Jeannette Jegi Peter Dubach Judith Pauli Monika Städeli
 Jeannette Jegi
als Eva
 Peter Dubach
als Sämi
 Judith Pauli
als Celly
Monika Städeli
als Caterine
       

Hinter der Bühne

Heidi Hochreuther Roger Bühler
Fränzi Bühler Edi Huber
Heidi Hochreuther
Souffleuse
 Roger Bühler
Bühnenbau
Fränzi Bühler
Maske
 Edi Huber
Regie
       
Thomas Schweizer Reini David
Thomas Schweizer
Technik
Reini David
Technik

 
     

Organisation

Uschi Häberli Margrit Brunold Joosli Brunold Hans Pache
 Uschi Häberli
Gesamtleitung und Restaurant
 Margrit Brunold
Vorverkauf und Kasse
Joosli Brunold
Vorverkauf und Kasse
Hans Pache
Fotos 
       
Arno Baldinger Heini Dutler Reini David
Arno Baldinger
Programmheft und Bar
 Heini Dutler
Verteilung Flugblatt
 Reini David
Internet
 


Premiere
Samstag 23. März 2002  
17 Uhr mit Spaghettiplausch und Musik (Theaterbeginn: 19 Uhr)
 
Aufführungen in Konzertbestuhlung
Mittwoch 3. April 2002   20 Uhr  
Samstag 6. April 2002   20 Uhr  
Mittwoch 10. April 2002   20 Uhr  
Freitag 12. April 2002   20 Uhr  
Samstag 13. April 2002   20 Uhr  
Sonntag 14. April 2002   14:30 Uhr Nachmittagsvorstellung
Mittwoch 17. April 2002   20 Uhr  
Freitag 19. April 2002   20 Uhr  
 
Derniere
Samstag 20. April 2002   17 Uhr mit Spaghettiplausch und Musik (Theaterbeginn: 19 Uhr)
 

Aufführungsort

Unsere Aufführungen finden im Saal der reformierten Kirche Friesenberg statt (Schweighofstrasse 239, 8045 Zürich). Dieser befindet sich an der Kreuzung Schweighofstrasse/Borrweg, direkt gegenüber Restaurant Schweighof und Coop.
 

Öffentlicher Verkehr
Sie erreichen uns problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Benützen Sie die VBZ-Busse 32 oder 89 bis zur Haltestelle "Im Hagacker" oder "Friesenbergstrasse".
 

Privatverkehr
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, so stehen Ihnen im ganzen Quartier Parkplätze in der blauen Zone zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen rechtzeitig zu kommen (mindestens eine Stunde vor Aufführungsbeginn), da die Parkplätze rasch besetzt sind, auch von den Anwohnern.

Eintrittspreise

  Erwachsene
Kinder (unter 14)
Premiere/Derniere inkl. Essen Fr. 20.-
Fr. 10.-
Alle übrigen Aufführungen 
Fr. 15.-
Fr. 8.-


Durch Abgabe Ihres Mitgliederausweises an der Abendkasse erhalten Sie als TGF-Mitglied eine Preisermässigung von Fr. 15.- auf den regulären Eintrittspreis der jeweiligen Aufführung.

Vorverkauf

Ab dem 11. April 2002 um 09:00 Uhr steht Ihnen unser Vorverkauf wie folgt zur Verfügung:

Telefonisch:
Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr unter Telefon 044 462 07 80. Zusätzlich an den ersten beiden Vorverkaufstagen 11. und 12. März durchgehend bis 21 Uhr. Wir bitten Sie, die angegebenen Zeiten einzuhalten.
 

Theaterkasse

Jeweils 1 Stunde vor Beginn der Aufführung (an den Premieren und Dernieren ab Einlass Spaghettiessen).

Reservierte Billette müssen bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Aufführung abgeholt werden.

Bitte vorreservieren: Aufgrund des sehr grossen Interesses an unseren Aufführungen empfehlen wir Ihnen dringend, sich rechtzeitig über den Vorverkauf Ihre Billette reservieren zu lassen, da die Aufführungen meist ausverkauft sind.

Gerne begrüssen wir Sie vor oder nach der Aufführung oder während der grossen Pause in unserem Restaurant oder an der Bar. In unserem Angebot haben wir neben diversen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken auch Sandwichs, Kuchen und anderes Gebäck.

Öffnungszeiten

23. März (Premiere) und 20. April (Derniere) 17:00 bis 00:00 Uhr
14. April (Nachmittagsaufführung) 13:30 bis 18:00 Uhr (kein Barbetrieb)
Alle übrigen Aufführungen 19:00 bis 23:30 Uhr




































    Knalleffekte und Rauch - Ein Blick hinter die Kulissen

    Der Vorhang öffnet sich, Commander Chittenden liegt auf dem Sofa und macht Siesta. Das Telefon läutet. Nach dem Gespräch mit seiner Sekretärin, Frau Mogardo, muss Chitto vor Ankunft der Gäste noch einmal einige technische Einrichtungen kontrollieren: Licht, Ventilator sowie die automatischen Vorhänge.

    Der erste Schalter erweist sich nicht als Ventilator-Schalter, sondern ist für die Wandbeleuchtung. Ein, aus, ein, aus. «Ah, Licht», stellt Chitto fest. Knall und Rauch, die Lampe ist hin. Der Knall ist kurz, aber dennoch zuckt der eine oder andere Zuschauer zusammen.

    In der Zwischenzeit hat Chitto den nächsten Schalter «entdeckt». Zu seiner Freude ist es diesmal der Schalter für den Ventilator, der beim Einschalten auch schon zu drehen beginnt. Zwei, drei Sekunden später: Heftiger Knall und viel Rauch. Der Ventilator ist ebenfalls hin. Das Publikum, sichtlich überrascht, was da in den ersten Minuten auf der Bühne abgeht, erholt sich wieder vom «Schock».

    Auf der Checkliste stellt Chitto fest, dass er auch noch die «Vorgehänge» kontrollieren muss - «automatico». Ein Raunen geht durch den Saal, erwarten doch alle Zuschauer den nächsten Knall, wenn Chitto sogleich auf den Knopf drücken wird. Aber Fehlanzeige. Alles scheint in bester Ordnung. Der Vorhang bewegt sich. Doch was ist das? Der Vorhang läuft in der Mitte zusammen und fällt schliesslich zu Boden. Das Publikum lacht, Applaus fällt.

    So begann jeweils im März und April 2002 der erste Akt der Schweizer Erstaufführung «Trubel im Ferieparadies». Zusammen mit dem Vorfilm boten die ersten Spielminuten gleich eine Menge an Überraschungen.

    Auf dem Bild links sieht man die Wandlampe, bei der es als erstes knallte und blitzte. Im unteren Teil des Lampensockels wurde ein kleines Loch gebohrt, durch welches das Anschlusskabel des elektrischen Zündelements (im Bild sichtbar) zur Lüsterklemme geführt wurde.

    Dieses Zündelement wurde dann von der Technik im richtigen Augeblick elektrisch gezündet. Aus Sicherheitsgründen wurde an der Lüsterklemme zusätzlich eine grüne LED angebracht (im Bild ebenfalls sichtbar) damit beim Anschliessen des Zünders überprüft werden konnte, ob die Leitung wirklich spannungsfrei war.

    Zudem konnte die Zündung von der Technik nur durch Betätigung mehrerer Schalter gleichzeitig ausgelöst werden. Auch dies eine Sicherheitsmassnahme, um ein versehentliches Auslösen zu verhindern.

    Die Aufnahme rechts zeigt den Ventilator von hinten gesehen (Blick aus Sicht der Spieler Richtung Zuschauer). Hier wurde an der Lüsterklemme ein «Theaterblitz» angeschlossen, der ebenfalls von der Technik elektrisch gezündet wurde. Auch hier wurden die gleichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wie bei der Wandlampe.

    Für die Zuschauer meist nicht direkt ersichtlich ist der technische Aufwand, der im Hintergrund neben der Bühne abläuft. Unten im Bild das  Technik-Equipment unserer beiden Techniker Thomas Schweizer und Reini David: Ganz links das Lichpult für die gesamte Steuerung der Bühnen- und Saalbeleuchtung. Rechts anschliessend das Steuerpult für die «Special Effects». Mit diesem wurden u.a. die Zündelemente gezündet sowie der elektrische Vorhang bedient. Vorne rechts das Mischpult für den Ton. Hinten rechts CD-Player für die Einspielung aller Geräusche wie anfahrende Autos, Türklingeln, Telefon etc., darauf links der Überwachungsmonitor für die Bühne, DV-Kamera zum Abspielen des Vorfilms und schliesslich rechts den Empfänger für die Funkmikrofone.