S Gläuf bim Zimmerherr

Reprise
 

Schwank in einem Akt von Martin Frey

Eine der nicht gerade seltenen Testamentsgeschichten. Die Erbschaft ist in dieser von Anfang an fraglich, wird aber von Aussenstehenden ernst genommen. Nicht nur die Zimmervermieterin wird von den fiktiven 200'000 Franken so beeindruckt, dass sie dem Zimmerherrn jetzt gerne ihr Töchterchen zur Frau geben möchte, obschon sie bisher sehr gegen diese Liebschaft war, nein, es kommen auch noch viele andere, die auf irgendeine Art ihren Schnitt an der Erbschaft machen möchten: ein Autohändler, eine „Dame“, ein Heiratsvermittler, ein Versicherungsagent, ein Grabsteinreisender, ein Pressefotograf. Ihr Rennen ist zwar vergeblich, da der „möblierte Herr“ allen Überredungskünsten standhält und ausrechnet, dass die zweihunderttausend Franken nach Abzug aller Steuern und allem, was anzuschaffen wäre, nie langen würden. Es ist für ihn direkt eine Erleichterung, dass ihm der Onkel in Wirklichkeit nichts als ein Ringlein vermacht hat. Er steckt es dem geliebten Töchterlein der Logis-Mutter, das er über dem Geldgequatsche schon fast vergessen hatte, an die Hand.

1985

Verwandte Produktionen
1985: S Gläuf bim Zimmerherr (Reprise)
1969: S Gläuf bim Zimmerherr

Genre
Schwank

Regie
Hansruedi Herrmann

Aufführungsort
Schweighofsaal

Aufführungen
2

Akte
1

Presse-Artikel
1

Fotos

Informationen zu den Aufführungen

Aufführungen

Sa9. März 198520:00 Uhrmit Toggenburger Trachtenchörli Zürich
Sa16. März 198520:00 Uhrmit Genossenschaftschor Friesenberg Zürich

Musikalische Unterhaltung: Ernst Kunz

Vorverkauf

W. Schmid, Schweigmatt 54, 8055 Zürich, Telefon 462 29 44, 8 bis 14 Uhr.

Kassaöffnung: 1 Stunde vor Beginn.

Vorbestellte Billette müssen bis spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

Eintrittspreise

Fr. 9.90 (Bankettbestuhlung)
Alle Plätze sind numeriert.

Aufführungsort

Theatersaal Restaurant Schweighof, Schweighofstrasse 232, 8045 Zürich.