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Jahresbericht der Präsidentin z.H. der ordentlichen Generalversammlung vom 3. Mai 2019

Pflichtgemäss möchte ich über die Ereignisse dieses verflossenen Vereinsjahrs berichten.

Am 21. Juni erblickte Maila, Tochter von Manuela und Atréju Diener, das Licht der Welt. Wir freuten uns alle über die Geburt eines gesunden Mädchens. Ich durfte den Beiden einen Essensgutschein überreichen.

Am 30. Juni feierte die Krankenstation ihr Sommerfest. Wir wurden angefragt, ob wir etwas dazu beitragen würden. Einige Spieler stellten sich zur Verfügung und führten gratis Sketche auf. Weil ich in den Ferien weilte, übernahm Anja die Organisation. Ich bedanke mich bei allen engagierten Personen. Eine Dankeskarte von der Krankenstation liegt auf. Am 20. Juli genoss der Vorstand mit Partner ein feines Nachtessen im Restaurant Swaad in der Laubegg.

Der Theaterausflug vom 1./2. September war wieder voll gespickt mit interessanten und spannenden Erlebnissen. Der Reisebericht verfassten Susanne Rasper und Doris Müller, nachlesbar auf unserer Homepage. Die Reise wurde von Anja Baumgartner und Jörg Straube organisiert. Allen spreche ich ein herzliches Dankeschön aus.

Die Movie-Night mit dem Stück «Träffpunkt Kap Horn» von 1997 wurde rege besucht. Mein Gott, wie schnell doch die Zeit vergeht und wir alle älter werden.

Am 15. Oktober starteten wir mit der Leseprobe und es folgten noch 35 weitere Proben plus ein Probewochenende. Wir waren privilegiert und durften eine Uraufführung aufführen, geschrieben von Enrico Maurer. Brigitte Schmidlin nahm die Herausforderung an und inszenierte mit uns das Stück «Wie wär’s mit Tee?». Unser Publikum war begeistert, man darf sicher von einem Erfolg sprechen. Wir waren mit einer Belegung von 98.8 % und 10 von 14 ausverkauften Aufführungen sehr gut gebucht worden. Auf dieses Ergebnis dürfen wir recht stolz sein. Wir wurden sogar von einer Jury auserkoren und reisen im Juni 2019 nach Meiringen, um unser Stück am 1. Volkstheaterfestival aufzuführen. Gesamthaft sind es acht Laien-Theatergruppen welche dort auftreten dürfen und um ein goldenes Meringue spielen. Damit wir diesen Preis gewinnen benötigen wir viele Fans, also am 12. Juni auf nach Meiringen.

Am 10. November unternahmen wir mit den Patienten der Krankenstation unseren jährlichen Ausflug. Unser Ziel war der Hasenrain in Albisrieden. Dort mieteten wir die Hütte. Bei gemütlichem Cheminée-Feuer luden wir zu heissen Maroni und Würsten mit Kartoffelsalat ein. Es war ein gemütlicher, sehr geschätzter Nachmittag, welcher mit einem Solo-Gesang von Janine Kuster abgerundet wurde. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön.

Am nächsten Tag fand der Spielerkurs mit Brigitte Schmidlin statt. 11 Personen nahmen daran teil und profitierten von einem lehrreichen Tag.

Ab anfangs Januar wurden alle übrigen Helferinnen und Helfer aktiv. Das Flugblatt wurde von Atréju Diener gestaltet. Das Verträger-Team von Marianne Dutler hat 12’000 Flyer in die umliegenden Briefkästen verteilt. Dieses Jahr versuchten wir mit Plakaten in den Trams und mit einen Grossplakat auf dem Friesenbergplatz auf uns aufmerksam zu machen. Letzteres stellte uns die FGZ gratis zur Verfügung. Regelmässige Werbung vor und während den Aufführungen hat Atréju Diener in Facebook publiziert. Programmheft samt Tickets kreierte Reini David. Der Versand aller Mitgliederbriefe übernahm die Behindertenwerkstatt Drahtzug. Der Vorverkauf wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit über die Profi Office GmbH von Conny Vonlanthen abgewickelt. Für das Bühnenbild war Frank Kottwitz und sein Team zuständig. Die Innendekorationen wurden von Katja Graf und Annelies Mehri übernommen. Die Fotos, Bilder und der Film wurden von Sandro Barbieri und seinem Team realisiert. Die bestellten DVDs vom neuen Stück wurden bereits fertiggestellt und verschickt. Für die technischen Aufgaben vor, auf und hinter der Bühne sorgten Reini David und Thomas Schweizer. Als Souffleusen stellten sich wiederum Hanny Berger und Regina Whiting zur Verfügung. Für die Maske war das Team von Luigi Pisacane von der Make-up-Schule zuständig. Dieses Jahr durften wir wieder auf die Hilfe von Margrit Brunold und ihrem Team an der Kasse zählen. Auf die musikalische Unterhaltung verzichteten wir dieses Jahr gänzlich, war es doch den meisten Zuschauern immer zu laut. Für die Einrichtung und Organisation des Barbetriebes waren Doris und Peter Kaufmann zuständig. Für die Vor-Derniere mit Spaghettiplausch, welche wir nur mit Helfern zweier Vereine durchführen konnten, stellten sich dieses Jahr Personen vom Theater Nussbaumen und von den Linden-Singers aus Neuheim zur Verfügung. Während allen übrigen Vorstellungen sorgten ca. 70 freiwillige Helferinnen und Helfer für das leibliche Wohl von unseren Zuschauern. Ich finde sie alle haben einen Applaus verdient. Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken und hoffe, dass ihr alle als Dankeschön am Ausflug teilnehmen könnt.

Die Hauptprobe wurde von ca. 50 Personen der umliegenden Alters-, Pflege- und Behindertenheimen besucht.

Am 12. April durften wir an unserer Movie-Night eine alte Filmaufnahme schauen. Qualitativ war der Film natürlich schlecht, aber nichts desto trotz sehr gut gespielt von unseren Spielern aus der Gründergruppe. Das Gewitter, die Vollmond-Nacht und natürlich der Fisch, der ab und zu aus dem Brunnen sprang, waren sensationell inszeniert worden. Das Stück hiess «Fischerei Liechti» und stammt aus dem Jahr 1984. Für den amüsanten Filmabend ein herzliches Dankeschön.

Allen Verpflichtungen, sofern ich nicht in den Ferien weilte, bin ich nachgegangen und habe unsere Theatergruppe vertreten, zum Beispiel andere Vereine aus unserem Quartier bei ihren Jubiläen und Aufführungen besucht, sowie Krankenbesuche gemacht. Der Vorstand hat seine Geschäfte mit 6 Sitzungen erledigt. Für die tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen ganz herzlich und natürlich auch bei allen Helferinnen und Helfern. Nur ein Miteinander macht’s möglich, unseren Verein weiterhin erfolgreich zu führen. Wir sind es unseren treuen Mitgliedern und Publikum schuldig.

Der Theatergruppe wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

Eure Präsidentin
Uschi Häberli