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Fragen und Antworten

Hier beantworten wir Ihnen die uns am häufigsten gestellten Fragen zu unserem Verein und zu unseren Aufführungen. Wenn auch Sie eine Frage haben, so zögern Sie nicht und schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Ihr Interesse.
 

Seit wann gibt es die TGF?

Die Theatergruppe Friesenberg (kurz TGF) wurde im Frühjahr 1946 von Leo und Anna Seidl gegründet. Nach dem Tode von Leo Seidl im Jahre 1969 ruhte der Spielbetrieb einige Jahre, da kein Nachfolger gefunden wurde. Am 12. März 1976 wurde die TGF durch die Initianten Hans Bont, Gusti Kopp und Walter Schmid wieder neu ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite Geschichte.
 

Wie viele Theaterstücke hat die TGF schon inszeniert?

Bis heute sind es über 60 Stücke. In unserem Archiv finden Sie eine komplette Liste aller Produktionen.
 

Wie viele Mitglieder hat der Verein?

Aktuell sind es rund 600 Mitglieder. Davon sind während der Aufführungszeit gegen 20 Personen im Rahmen des Spielbetriebs im Dauereinsatz (Spieler, Regie, Souffleuse, Technik etc.), hinzu kommen über die ganze Spielsaison gesehen rund 50 weitere Personen, die im Bereich Küche, Restaurant und Bar mitwirken. Insgesamt sind so rund 70 Mitglieder aktiv im Verein tätig und tragen zum Gelingen der jährlichen Aufführungen bei.
 

Wer macht Regie?

Während über 20 Jahren führte der ehemalige Profi-Schauspieler Edi Huber bei der Theatergruppe Friesenberg Regie und trug einen bedeutenden Teil zur Beliebtheit und Popularität des Vereins bei. In den Jahren 2008, 2009 und 2011 gab er zudem ein Schauspiel-Comeback und übernahm jeweils eine Rolle bei uns. Im Alter von 88 Jahren trat Edi Huber 2015 aus gesundheitlichen Gründen als Regisseur zurück. Im Folgejahr verstarb er am 16. August leider nach anhaltenden gesundheitlichen Problemen.

Nach dem Rücktritt von Edi Huber hat 2016 unsere neue Regisseurin Giannina Masüger diese wichtige Aufgabe übernommen. Giannina ist ausgebildete Bewegungs­schau­spielerin und arbeitet als Schauspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin.
 

Werden die Spieler und Helfer bezahlt?

Nein, wer bei uns aktiv mitarbeitet, tut dies aus Freude an der Sache. Unser Lohn ist der Erfolg auf der Bühne, der Applaus unseres treuen Publikums. Wir alle sind bei der TGF, weil es uns einfach Spass macht, eine Theaterproduktion auf die Beine zu stellen. Als abschliessenden Anlass jeder Theatersaison gönnen wir uns einen gemeinsamen Ausflug mit den Spielern und Helfern, die aktiv mitgearbeitet haben.
 

Was geschieht eigentlich mit den Einnahmen?

Eine Theateraufführung zu produzieren ist schnell mit Kosten von einigen zehntausend Franken verbunden. Es wird leicht vergessen, wo überall Kosten entstehen: Saalmiete, Bühnenbau, Requisiten, Technik, Internetauftritt, Regiekosten, Aufführungsrechte, Urheberrechtsgebühren, Druck von Programmen und Flugblättern, Inserate, Versicherungen, Tanzmusik für Premieren und Dernieren, Videoaufzeichnung und Medienproduktion, Telefon- und Versandkosten, Spenden etc. Hin und wieder fallen auch grössere Kosten an wie beispielsweise für den Bau unserer Estrade oder für die Beschaffung von neuen Bühnenbildelementen.
 

Die TGF spendet Geld?

Ja. Jedes Jahr investiert die TGF einen bestimmten grösseren Betrag als Spenden in anerkannte, gemeinnützige Organisationen. Zudem engagieren wir uns auch selber im sozialen Bereich und gestalten jährlich einen gemeinsamen Tag resp. Ausflug mit den Bewohnern der Krankenstation Friesenberg.
 

Seit wann hat die TGF eine Estrade?

Um auch aus den hinteren Reihen einen besseren Blick auf die Bühne zu ermöglichen, haben wir uns 2003 eine eigene Estrade angeschafft. Die Konstruktion dazu stammt sogar aus den eigenen Reihen und ist genial einfach: Für den Auf- und Abbau der Estrade, der keine Stunde dauert, wird weder Werkzeug noch Schraubenmaterial benötigt. Alle Elemente sind aus Holz gefertigt und ohne jegliche Beschläge. Die Estrade ist so konstruiert, dass sich die einzelnen Elemente gegenseitig stabilisieren. Das Gesamtgewicht der Estrade beträgt 3 Tonnen. Übrigens kann man unsere Estrade auch mieten.
 

Wie viele Zuschauer haben pro Aufführung Platz?

In der Konzertbestuhlung stehen uns pro Aufführung 243 Sitzplätze zur Verfügung. Die Premiere und Dernieren, die seit April 2000 mit Spaghettiplausch durchgeführt werden, fassen in der Konsumationsbestuhlung 144 Personen resp. ab 2017 dann 156. Damit finden bei aktuell 14 Aufführungen pro Jahr insgesamt 3136 Personen Platz bein uns.
 

Tragen die Spieler Mikrofone?

Nein, wir verzichten bewusst auf den Einsatz von tragbaren Mikrofonen, um die Natürlichkeit zu bewahren. Bei der Grösse unseres Saals ist es an und für sich kein Problem, das Geschehen auf der Bühne akkustisch auch von der hintersten Reihe aus zu Verfolgen, auch ohne Übertragung via Lautsprecher.
 

Was sind das für Kopfhörer, die manche Besucher während der Aufführung tragen?

In vielen Veranstaltungsräumen und Säälen gibt es technische Einrichtungen, um es Hörgeräteträgern zu ermöglichen, die gesprochene Sprache störungsfrei und drahtlos direkt auf das Hörgerät zu übertragen. Diese als Induktionsschleife bekannte Vorrichtung stand früher in unserem Theatersaal ebenfalls zur Verfügung, musste aber im Rahmen von technischen Umbauten ausser Betrieb genommen werden.
 
Stattdessen verfügen wir über ein Set von drahtlosen Kopfhörern, welche mittels Infrarotübertragung unsere Darbietung auf der Bühne empfangen können. Diese Kopfhörer werden kostenlos für die Dauer der Aufführung zur Verfügung gestellt. Wir erhalten immer wieder positives Feedback, dass diese Kopfhörer sehr angenehm wären und damit die Aufführung akkustisch gut verständlich sei.
 
Falls auch Sie ein Hörgerät tragen und bei Ihrem nächsten Besuch gerne einen Kopfhörer benutzen möchten, so erhalten Sie diesen an der Kasse oder bei unserer Technik. Bitte vergessen Sie nicht Ihr Hörgerät ganz auszuschalten, wenn Sie dieses während der Benützung des Kopfhörers ablegen. Es kommt sonst leider immer wieder mal vor, dass noch eingeschaltete Hörgeräte aufgrund von Rückkopplungen zu pfeifen beginnen, was während der Aufführung ziemlich störend ist.

 

Was sind das für Kamerabilder, mit welchen die Technik während der Aufführung arbeitet?

Aus baulichen und technischen Gründen wird unsere Technik mit ihrem umfangreichen Licht- und Ton-Equipment im Saal aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass einerseits Einstellungen von Licht und Ton aus der Sicht des Zuschauers vorgenommen werden können und diese dadurch stets optimal angepasst sind. Auf der anderen Seite ist damit aber auch ein direkter Kontakt zum Publikum gewährleistet, um im Falle von Fragen, Problemen oder gar eines Notfalls behilflich sein zu können.
 
Da dadurch für die Technik jedoch kein Sichtkontakt zum Geschehen hinter der Bühne besteht, verwenden wir mehrere Kameras und Monitore, um den Überblick zu behalten.
 
Aktuell verwenden wir drei Kameras: Kamera 1 befindet sich in der Mitte des Saales beim Beamer und liefert eine Totale der Bühne. Kamera 2 befindet sich auf der Bühne gleich hinter dem Vorhang, damit wir auch bei geschlossenem Vorhang sehen, was auf der Bühne läuft. Kamera 3 befindet sich beim rechten Saallautsprecher und zeigt das Publikum.
 
Diese drei Kameras werden je nach Situation auf vier verschiedene Monitore geschaltet: Monitor 1 befindet sich bei der Technik im Saal und erlaubt die Gesamtüberwachung der Abläufe. Monitor 2 steht im Off auf der Bühne und erlaubt den Schauspielern die Mitverfolgung des Stücks aus Zuschauersicht. Monitor 3 befindet sich im Stockwerk unter der Bühne, wo die Garderoben sind. Damit können sich die Schauspieler, die im Moment am Umkleiden oder Schminken sind, auf ihren rechtzeitigen Einsatz vorbereiten. Und schliesslich übertragen wir das Stück während der Aufführung auch noch ins Foyer auf unser Info-Board. Damit kann auch unser Personal das Geschehen mitverfolgen und sich rechtzeitig auf den Ansturm der Publikums während der Pause oder nach der Aufführung vorbereiten.
 

Gab es auch schon Pannen?

Aber klar, auch bei uns kommt das schon mal vor, sei es, dass ein Spieler einen Satz vergisst oder mit einem falschen Einsatz beginnt, oder dass jemand auf der Bühne ausrutscht, und zwar so komisch, dass die anderen Spieler fast nicht mehr können vor lachen. Auch technisch gab es schon das eine oder andere Problem zu lösen, auch in letzter Minute, bevor die Aufführung starten sollte. Glücklicherweise konnten wir diese Probleme aber jeweils rechtzeitig beheben, so dass die Zuschauer in der Regel nichts davon bemerkten, ausser vielleicht die eine oder andere Schweissperle in unseren Gesichtern.
 

Was geschieht in einer Notfallsituation wie Feuer oder Unfall?

Für solche Situationen haben wir uns mit unserem Notfallplan vorbereitet. Dieser wird jedes Jahr am Probewochenende einige Tage vor der Premiere auf die in der jeweiligen Spielsaison tatsächlich anwesenden Personen angepasst und mit dem ganzen Team besprochen und auch geübt. Der Notfallplan regelt, wer bei den beiden Szenarien «Feuer» und «Unfall oder Zusammenbruch» welche Aufgabe übernimmt und was zu tun hat. Damit soll sichergestellt werden, dass a) alles in Ruhe und ohne Hektik abläuft, b) das Publikum orientiert ist, was vorgefallen ist und wie es weitergeht und c) die entsprechende Hilfeleistung erbracht werden kann.
 
Bis jetzt kam unser Notfallplan einmal zum Einsatz, als eine Person während der Aufführung bewusstlos zusammenbrach und deshalb die Aufführung unterbrochen werden musste. Dank Notfallplan hatten wir die Situation unter Kontrolle. Das Publikum wurde sofort orientiert und blieb ruhig. Die Sanität wurde alarmiert. Die betreffende Person konnte aus dem Saal transportiert und ärztlich betreut werden und anschliessend konnten wir mit der Aufführung fortfahren, nachdem wir das Publikum wieder informiert hatten, was vorgefallen war und dass es der entsprechenden Person wieder besser gehe.
 

Wieso erhalte ich keinen Mitgliederausweis mehr?

Als Mitglied haben Sie Anspruch auf einen kostenlosen Eintritt für eine Aufführung. Bis 2012 hatten wir Ihnen als Mitglied jeweils einen Mitgliederausweis ausgestellt, den Sie an der Kasse abgeben konnten und dafür Ihren Gratiseintritt angerechnet erhielten.
Seit 2013 stellen wir keine Mitgliederausweise mehr aus. Stattdessen erhalten Sie eine Freikarte zugeschickt. Diese ist auch übertragbar und Sie können diese weitergeben, falls Sie persönlich davon keinen Gebrauch machen können. Das vereinfacht alles ein wenig und schafft mehr Flexibilität.
 

Wieso sind schon einzelne Plätze reserviert, obwohl der Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat?

Mitglieder haben die Möglichkeit, vor dem offiziellen Vorverkauf für eine Aufführung eine beschränkte Anzahl Tickets zu reservieren (pro Mitglied 2, pro Paarmitglied 4). Deshalb sind zu Beginn des offiziellen Vorverkaufs schon einige Plätze reserviert.
 

Sind die Premieren und Dernieren nur für die Mitglieder?

Nein, überhaupt nicht. Auch Nicht-Mitglieder sind an diesen beiden ersten und letzten Aufführungen herzlich willkommen. Die Aufführungen haben keinen speziellen Stellenwert im Vergleich zu den restlichen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass gerade die Mitglieder gerne an die Derniere kommen, und daher ist dies meist auch die erste ausverkaufte Aufführung, sobald der Vorverkauf öffnet.
 

Wieso haben die Sitzplätze seit 2007 Buchstaben?

Wir haben per 2007 unsere Sitzplatznummerierung geändert. Neu geben wir jeder Reihe einen Buchstaben. Innerhalb der Reihe werden die Sitze durchgezählt. Das vereinfacht Ihnen als Besucher das Auffinden Ihrer Plätze, und auch für uns ist es zum Platzanweisen und Auf- und Abbauen der Bestuhlung wesentlich einfacher.
 

Was sind das für komische Strichcodes auf der Internetseite?

Das sind sogenannte QR-Codes. Das Kürzel "QR" steht für "Quick Response". Dieser zweidimensionale Strichcode kann heute mit vielen Smartphones und Mobiltelefonen mit der eingebauten Kamera gescannt und ausgewertet werden. Kostenlose Apps zum Lesen von QR-Codes gibt's nahezu für jedes gängige Gerät. QR-Codes werden verwendet um beispielsweise Kontaktdaten, Adressen oder Termine auf einfache Art und Weise auf das Mobilgerät zu übernehmen, ohne dass diese Informationen einzeln abgetippt werden müssen. Weitere Informationen finden Sie in Wikipedia.