Fragen und Antworten
Hier beantworten wir Ihnen die uns am häufigsten gestellten Fragen zu unserem
Verein und unseren Aufführungen. Wenn auch Sie eine Frage haben, so zögern Sie
nicht und schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Ihr
Interesse.
1.) Seit wann gibt es die TGF?
Die Theatergruppe Friesenberg wurde im Frühjahr 1946 von Leo und Anna Seidl
gegründet. Nach dem Tode von Leo Seidl im Jahre 1969 ruhte der Spielbetrieb
einige Jahre, da kein Nachfolger gefunden wurde. Am 12. März 1976 wurde die TGF
durch die Initianten Hans Bont, Gusti Kopp und Walter Schmid wieder neu ins
Leben gerufen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite
Geschichte.
2.) Wie viele Theaterstücke hat die TGF schon aufgeführt?
Bis heute sind es
54 Stücke.
In unserem Archiv finden Sie eine
komplette Liste aller Produktionen.
3.) Wie viele Mitglieder hat der Verein?
Aktuell sind es über 500 Mitglieder, davon arbeiten etwa 50
Mitglieder aktiv im Verein mit und sind für das Gelingen der jährlichen
Aufführungen verantwortlich.
4.) Wer macht Regie?
Seit über 10 Jahren arbeiten wir mit unserem Profi-Regisseur
Edi Huber zusammen. Edi Huber ist in der Schweizer Theaterszene ein
bekannter Name. Nachdem er 1959 eine private Schauspielschule besucht hatte,
konnte er sogleich an der Deutschlandtournee mit der "Berliner
Schauspielgruppe" teilnehmen. Es folgten Auftritte im Schauspielshaus Zürich.
Karl Suer und Hans Gmür entdeckten sein Talent für die Unterhaltungsszene.
Rollen in den Musicals "Bibi Balù" und "Golden Girl" waren die Folge. Edi Huber
hat danach in Schwänken, Komödien, Märchen, Kindermusicals und
Fernsehspielen mitgewirkt.
5.) Werden die Spieler und Helfer bezahlt?
Nein, wer bei uns aktiv mitarbeitet, tut dies aus Freude an der Sache. Unser
Lohn ist der Erfolg auf der Bühne, der Applaus unseres treuen Publikums. Wir
alle sind bei der TGF, weil es uns einfach Spass macht, eine Theaterproduktion
auf die Beine zu stellen. Als abschliessenden Anlass jeder Theatersaison gönnen
wir uns einen gemeinsamen Ausflug mit den Spielern und Helfern, die aktiv
mitgearbeitet haben.
6.) Was geschieht eigentlich mit den Einnahmen?
Eine Theateraufführung zu produzieren ist schnell mit Kosten von
einigen tausend Franken verbunden. Es wird leicht vergessen, wo überall Kosten
entstehen: Saalmiete, Bühnenbau, Requisiten, Technik, Regiekosten,
Aufführungsrechte, Urheberrechtsgebühren, Druck von Programmen und
Flugblättern, Inserate, Versicherungen, Tanzmusik für Premiere und
Derniere, Videoaufzeichnung, Telefon- und Versandkosten, Spenden etc. Hin
und wieder fallen auch grössere Kosten an wie beispielsweise für den Bau
unserer Estrade.
7.) Die TGF spendet Geld?
Ja. Jedes Jahr investiert die TGF einen bestimmten Betrag als
Spenden in anerkannte gemeinnützige Organisationen. Zudem engagieren wir
uns auch selber im sozialen Bereich und gestalten jährlich einen
gemeinsamen Tag mit der Krankenstation Friesenberg.
8.) Seit wann hat die TGF eine Estrade?
Um auch den hinteren Reihen einen besseren Blick auf die Bühne
zu ermöglichen, haben wir uns 2003 eine eigene Estrade angeschafft. Die geniale
Konstruktion dazu stammt sogar aus den eigenen Reihen! Für den Auf- und Abbau
der Estrade, der rund je eine Stunde dauert, wird weder Werkzeug noch
Schraubenmaterial benötigt. Alle Elemente sind aus Holz ohne jegliche
Beschläge. Die Estrade ist so konstruiert, dass sich die einzelnen Elemente
gegenseitig halten. Übrigens kann man unsere Estrade auch mieten.
9.) Wie viele Zuschauer haben pro Vorstellung Platz?
Das variiert etwas, je nach Stück, denn abhängig vom Bühnenbild
können wir u.U. in den vorderen Reihen nicht bis zur maximalen Breite stuhlen.
Würden wir dies trotzdem tun, so hätten jene Zuschauer, die am Rand sitzen,
möglicherweise zuwenig Sicht auf die Bühne. Generell stehen uns aber in der
Konzertbestuhlung pro Vorstellung etwa 240 bis 250 Sitzplätze zur Verfügung.
Die Premiere und Derniere, die seit April 2000 mit Spaghettiplausch, Musik und
Tanz durchgeführt werden, fassen in der Konsumationsbestuhlung 144 Personen.
10.) Tragen die Spieler Mikrofone?
Nein, wir verzichten auf den Einsatz von tragbaren Mikrofonen.
Bei der Grösse unseres Saals ist es an und für sich kein Problem, das Geschehen
auf der Bühne akkustisch auch von der hintersten Reihe aus zu Verfolgen, auch
ohne Übertragung via Lautsprecher. Je nach Stück übertragen wir allerdings den
Ton auf die technische Einrichtung für Höhrbehinderte (Induktionsschlaufe).
11.) Was ist das für ein Monitor, den die Technik
bei sich stehen hat?
Aus baulichen und technischen Gründen bauen wir unsere Technik
jeweils im Saal auf. Für die Techniker besteht ohne Hilfsmittel kein
Sichtkontakt zum Geschehen hinter der Bühne. Hier behelfen wir uns durch zwei
Kameras, die auf der Bühne angebracht sind und die wir mit dem Video-Monitor
ansehen können.
12.) Gab es auch schon Pannen?
Aber klar, auch bei uns kommt das schon mal vor, sei es, dass
ein Spieler einen Satz vergisst oder mit einem falschen Einsatz beginnt, oder
dass jemand auf der Bühne ausrutscht, und zwar so komisch, dass die anderen
Spieler fast nicht mehr können vor lauter lachen. Glücklicherweise haben wir
neben diesen kleinen Pannen aber noch nicht wirklich was grösseres erlebt, das
den Spielbetrieb massiv gestört oder sogar unterbrochen hätte, beispielsweise
ein Stromausfall. Wir hoffen aber auch, dass es so bleibt...
13.) Wozu erhalte ich einen Mitgliederausweis?
Als Mitglied haben Sie Anspruch auf einen kostenlosen Eintritt
für eine Vorstellung. Sie können ihn an der Kasse abgeben und erhalten
dafür Ihr Billett, welches sie am besten vorher telefonisch oder via Internet
reserviert haben. Der Mitgliederausweis entspricht einem einlösbaren Gutschein.
14.) Wieso sind schon einzelne Plätze reserviert, obwohl der
Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat?
Mitglieder haben die Möglichkeit, vor dem offiziellen Vorverkauf
für eine Vorstellung eine beschränkte Anzahl Billette (pro Mitglied 4,
pro Paarmitglied 8) zu reservieren. Deshalb sind zu Beginn des offiziellen
Vorverkaufs schon einige Plätze reserviert.
15.) Sind die Vor-Premiere und Premiere nur für die Mitglieder?
Nein, überhaupt nicht. Auch Nicht-Mitglieder sind an diesen
beiden ersten Aufführungen herzlich willkommen. Die Aufführungen haben keinen
speziellen Stellenwert im Vergleich zu den restlichen.
16.) Wieso haben die Sitze seit 2007 Buchstaben?
Wir haben per 2007 unsere Sitzplatznummerierung geändert.
Neu geben wir jeder Reihe einen Buchstaben. Innerhalb der Reihe werden die
Sitze durchgezählt. Das vereinfacht Ihnen als Besucher das Auffinden Ihrer
Plätze, und auch für uns ist es zum Platzanweisen und Auf- und Abbauen
der Bestuhlung einfacher.
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