Die schönsten Brauen

Tages-Anzeiger, Dienstag, 13. Februar 2007
Peter Müller

Edi Huber

Wer Edi Huber einmal auf der Bühne sah, hat zumindest etwas in Erinnerung behalten: seine Augenbrauen. Keiner hat buschigere und lustigere als der Zürcher Schauspieler, der morgen (14. 2.) seinen 80. Geburtstag feiern kann. In den Sechziger- und Siebzigerjahren gehörte Huber zum Umkreis der so genannten «Unterhaltungs-Mafia». Mit Ruedi Walter und Margrit Rainer spielte er in der «Kleinen Niederdorfoper», und neben Ines Torelli sang, mimte und tanzte er in Hans Gmürs Kleinmusicals «Bibi-Balù», «Golden Girl» und «Viva Banana» als «perfekter Gentleman-Komiker», wie die Kritik lobte.

Die leichte Muse geriet dann in eine Krise und somit auch die Bühnenkarriere Edi Hubers . Als Alleinredaktor der Quartierzeitung «Zürcher City» und Kolumnenschreiber verdiente der gelernte Schriftsetzer nun sein Leben. In der Freizeit inszeniert er bis heute bei Laien - die Theatergruppe Friesenberg hat demnächst Premiere mit «De Neurose-Kavalier»; Regie: Edi Huber.

Originalartikel