«Schatz, ich bi da»

Zürich West, Donnerstag, 18. März 2004
Ausgabe 12, Werner Schüepp

Wenn der Mann den Haushalt führt, kann es auch Malunterricht geben.

Wenn der Mann den Haushalt führt, kann es auch Malunterricht geben.

Glanzvolle Premiere am vergangenen Samstag im Saal der reformierten Kirchgemeinde Friesenberg: Der Theatergruppe Friesenberg gelang eine optimale Umsetzung der Komödie «Schatz, ich bi da». Das Stück beschäftigt sich mit der Frage, ob die Frau an den häuslichen Herd gehört oder ob der Mann generell nur zum Geldverdienen bestimmt ist.

Regisseur Edi Huber formte mit erfahrener Hand ein starkes, einheitliches Ensemble, aus dem allen voran Rolf Brunold als Hugo Frisch und Judith Pauli als Frieda Frisch mit ihren schauspielerischen Leistungen herausragen. Es ist herrlich, den beiden bei ihren Wortwechseln und Zänkereien auf der Bühne zuzuhören und mitzuerleben, mit welchem Vergnügen sie in die Rollen hineinwachsen. Übrigens, der Abend lohnt sich allein schon wegen der zwei witzigen Filmeinspielungen, die den Inhalt der fünfaktigen Komödie gelungen auflockern. Oder haben Sie gewusst, wie man im Lebensmittelladen duellartig mit allen Mitteln um den letzten Lauch im Gestell kämpft, während die berühmte Melodie aus dem Film «Spiel mir das Lied vom Tod» erklingt? Tip: Hingehen, zuschauen und sich amüsieren.

Theatergruppe Friesenberg: Starke Ensembleleistung.

Theatergruppe Friesenberg: Starke Ensembleleistung.

«Schatz, ich bi da», Theatergruppe Friesenberg. Reformierte Kirche Friesenberg, Schweighofstrasse 239, 8045 Zürich. Aufführungen: 19., 20., 21., 24., 26., 27. und 31. März, 2. und 3. April. Vorverkauf: Telefon 01 462 07 80, Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr.

Originalartikel